Außerdem: „Der Geschmack Europas – Elsass“ und „Karajan in Salzburg – Der Meister und seine Spiele“

Wien (OTS) Anlässlich der bevorstehenden Opern-TV-Übertragungen von Strauss‘ „Salome“ (28. Juli) und Mozarts „Die Zauberflöte“ aus Salzburg (4. August) liefert die „matinee“ am Sonntag, dem 22. Juli 2018, ab 9.05 Uhr in ORF 2 ein spannendes Begleitprogramm: Nach dem Porträt „Richard Strauss – Skizze eines Lebens“ steht ab 10.00 Uhr Wissenswertes und Humorvolles über die letzte Oper Wolfgang Amadeus Mozarts auf dem Programm – mit einem Film über Mozarts musikalisches Vermächtnis und einem Opernführer mit Spielzeug-Figuren. Durch den ORF-Kulturvormittag begleitet Clarissa Stadler. Nach der „ZiB“-Ausgabe um 11.00 Uhr zeigt ORF 2 zwei weitere Produktionen der ORF-TV-Kultur: die „matinee“-Reihe „Der Geschmack Europas“ führt zunächst ins „Elsass“ (11.05 Uhr), gefolgt von der Doku „Karajan in Salzburg – Der Meister und seine Spiele“ (11.35 Uhr).

„Richard Strauss – Skizze eines Lebens“ (9.05 Uhr)

Richard Strauss gilt als einer der herausragendsten deutschen Komponisten des späten 19. und des frühen 20. Jahrhunderts. Die Dokumentation von Barbara Wunderlich und Marieke Schroeder beleuchtet sein privates Leben, seine in vielen Schriften überlieferten Gedanken und sein musikalisches Schaffen. Die Öffnung des Strauss‘schen Familien-Archivs durch Enkel Christian und dessen Schwägerin Gabriele Strauss-Hotter schafft intensive, fast intime Einblicke in das außergewöhnliche Leben dieses Ausnahme-Künstlers. Auch seine Rolle als Reichsmusikkammer-Präsident stellt sich dadurch in einem neuen Licht dar.
Der Film skizziert die Strauss‘sche Persönlichkeit vor allem anhand zweier Schwerpunkte: der Villa in Garmisch, die zu seinem Lebensmittelpunkt wurde, sowie der sinfonischen Dichtung „Sinfonia Domestica“, die seine widersprüchliche Künstlerpersönlichkeit besser widerspiegelt als jedes andere Werk.

„Die Zauberflöte – Mozarts Vermächtnis“ (10.00 Uhr)

Schon nach ihrer Premiere 1791 war die Zauberflöte eine der erfolgreichsten Opern ihrer Zeit. Dank ihrer vielen kulturhistorischen Anspielungen ist jedoch keine andere Oper so rätselhaft wie sie: Mozart und sein Librettist Emanuel Schikaneder haben darin Symbole der Freimaurer und der Ägypter ebenso verarbeitet wie die Ideale der Französischen Revolution, der Aufklärung und des Humanismus. Manche Historiker vermuten in der „Zauberflöte“ eine verborgene freimaurerische Geheimbotschaft, andere wollen in ihr nur das künstlerische Vermächtnis des genialen Komponisten sehen. Die Entstehung der „Zauberflöte“ hat durchaus etwas Geheimnisvolles an sich und selbst die abenteuerliche Odyssee der originalen Handschrift ist nicht frei davon. Um sie wurde gewürfelt, sie wurde gegen Orden eingetauscht und im Zweiten Weltkrieg aus dem brennenden Berlin evakuiert. Als Beutekunst gelangte sie nach dem Krieg in polnischen Besitz, bis Edward Gierek, der Generalsekretär der der kommunistischen Partei Polens, die Originalpartitur während eines Staatsbesuches an Erich Honecker übergab.
In ihrem Film gehen Axel Brüggemann und Axel Fuhrmann der spannenden Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der „Zauberflöte“ auf den Grund. Gemeinsam mit dem Ägyptologen Jan Assmann, der Schikaneder-Biografin Eva Gesine Baur, dem Musikforscher Manfred Konrad und anderen Experten haben sie in Archiven und an Originalschauplätzen in Wien, Salzburg, Weimar und Berlin recherchiert und dabei erstaunliche Ergebnisse zutage gefördert.

„Opernführer: Die Zauberflöte“ (10.50 Uhr)

Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ war seinerzeit eine Sensation. Dafür verantwortlich sind die Ohrwürmer, die Mozart dabei geschaffen hat. Die Oper handelt von Herzschmerz, Rache und Erotik. Tamino macht sich mit seinem Diener auf die Suche nach der schönen Pamina. Mit Zauberflöte und Glockenspiel treten sie die Reise an. Doch eine Landkarte wäre besser gewesen: Tamino verirrt sich. Sopranistin Mélanie Adami und Tenor August Schram führen mit Hilfe von Spielzeug-Figuren durch die Oper Mozarts. Regie: Christina Pollina.

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