Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) Südafrikas kulinarischer Hotspot Kapstadt und der Komponist Jacques Offenbach stehen im Mittelpunkt der „matinee“ am Sonntag, dem 24. November 2019, in ORF 2. Um 9.05 unternimmt Regisseurin Barbara Weissenbeck in der Doku „Biltong, Braai und Boerewors – Eine kulinarische Reise nach Kapstadt mit Wini Brugger“ bevor die Dokumentation „Offenbachs Erzählungen“ von Reiner E. Moritz um 9.40 Uhr das musikalische Schaffen des deutsch-französischen Komponisten beleuchtet, dessen Geburtstag sich heuer zum 200. Mal jährt. Den Abschluss des von Teresa Vogl präsentierten Vormittags bildet „Die Kulturwoche“ (10.35 Uhr) mit aktuellen Berichten und Tipps.

Biltong, Braai und Boerewors – Eine kulinarische Reise nach Kapstadt mit Wini Brugger (9.05 Uhr)

Südafrikas Metropole am Kap ist wunderschön, faszinierend und immer wieder überraschend – so wie die Küche Südafrikas. Ihre Vielfalt wurde von Einheimischen, Einwanderern und Kolonialherren geprägt. Gourmets aus der ganzen Welt zieht es in die Weinberge rund um das Kap der guten Hoffnung und so unternimmt auch Starkoch Wini Brugger eine kulinarische Reise durch die Kap-Region und ihre unterschiedlichen Geschmäcker, Zutaten und Traditionen. Unterwegs wirft er nicht nur einen Blick in die Kochtöpfe, Marktkörbe und Weinkeller, sondern trifft auch auf offenherzige Menschen, erkundet Geschichte, Gesellschaft, Politik und Entwicklung des Landes, das sich als kultureller Melting Pot versteht. In Kapstadt besucht er den unangefochtenen Starkoch Südafrikas Luke Dale-Roberts in seinem neu eröffneten Restaurant. Mit Jonathan Japha, der sich ganz der fleischlichen Küche verschrieben hat, spricht er über exotisch anmutende Fleischsorten wie Kudu, Springbock oder Warzenschwein. Von ihm lernt Wini Brugger auch, wie man dieses Wild am besten zubereitet und warum die lokalen Kräuter der speziellen Flora der Kap-Region bei diesen Gerichten nicht fehlen dürfen. Neben Biltong, einer traditionellen Trockenfleischspezialität, darf auch die burische Boerewors, eine mit Koriander gewürzte und gerollte Bratwurst, auf dieser kulinarischen Safari nicht fehlen – genauso wenig wie das Sinnbild der südafrikanischen Lebenskultur: Braai!

Anlässlich des 200. Geburtstags von Jaques Offenbach: „Offenbachs Erzählungen“ (9.40 Uhr)

Zum 200. Geburtstag von Jacques Offenbach beleuchtet Filmemacher Reiner E. Moritz das musikalische Schaffen des deutsch-französischen Komponisten. Die Mezzosopranistin und britische Dame Felicity Lott erinnert sich an ihre Bühnenerfahrungen mit Offenbachs Operetten, Barrie Kosky, der für die diesjährigen Salzburger Festspiele „Orphée aux enfers“ inszeniert hat, befasste sich in seiner Karriere als Regisseur immer wieder mit den Inspirationsquellen des Komponisten. Wenig bekannt ist, dass Offenbach ein brillanter Cellist war und im Duo mit Friedrich von Flotow in den Pariser Salons sein mageres Gehalt als Orchestermitglied der Opéra-Comique aufbesserte. Mit den Bouffes Parisiens erhielt er außerdem sein eigenes kleines Theater. Offenbach wollte in erster Linie Entertainer sein, entwarf allerdings auch ein für seine Zeit radikal neues Frauenbild. Seine Protagonistinnen sind allesamt emanzipierte, kluge und witzige Heroinen, bei denen die Männer meist das Nachsehen haben. Nach dem deutsch-französischen Krieg verblasste der Stern des Wahlfranzosen Offenbach ein bisschen. Aufgelaufene Produktionsschulden konnte er aber mit einer lukrativen Amerikatournee abdecken. In seinen letzten Lebensjahren widmete sich Offenbach fast ausschließlich der Komposition von „Hoffmanns Erzählungen“, die ihm die Anerkennung als seriöser Komponist bringen sollten. Ausschnitte aus „Orphée aux enfers“, „La Belle Hélène“ sowie „Blaubart“ und „Hoffmanns Erzählungen“ ergänzen die Interviewpassagen.

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