Außerdem: „Die Kulturwoche“ und „Ausflug ins Gestern: Skikurs in Seewiesen“

Wien (OTS) Einen Steiermark-Schwerpunkt setzt die „matinee“ am vierten Adventsonntag, dem 18. Dezember 2016, ab 9.05 Uhr in ORF 2:
Zum Auftakt begibt sich eine neue Ausgabe der Dokureihe „Der Geschmack Europas“ auf kulturkulinarische Spurensuche in die Südoststeiermark, in der Präsentator Lojze Wieser von den Spezialitäten der Region bis zu deren sprachlichen Besonderheiten und Ursprüngen jede Menge zu entdecken hat. Passend dazu taucht die Dokumentation „Peter Rosegger – Waldbauernbub und Revolutionär“ (9.35 Uhr) in das 19. Jahrhundert ein und zeigt, dass der steirische Heimatdichter weit mehr als nur ein Landbub war. Auf „Die Kulturwoche“ (10.30 Uhr) mit Berichten und Tipps zum aktuellen kulturellen Geschehen folgt zum Abschluss des von Clarissa Stadler präsentierten ORF-Kulturvormittags eine Episode der nostalgischen Kurzreihe „Ausflug ins Gestern“, die das Publikum in die Steiermark der 1960er Jahre entführt, und zwar auf einen „Skikurs in Seewiesen“ (10.50 Uhr).

„Der Geschmack Europas – Die Südoststeiermark“ (9.05 Uhr)

Diesmal erkundet Autor, Verleger und Gastrosoph Lojze Wieser auf seinem Streifzug durch europäische Regionen und ihre Küchen gemeinsam mit Martin Traxl die Südoststeiermark, wo ein einzigartiger Reichtum an Natur- und Kulturlandschaften zu finden ist. Der fruchtbare Vulkanboden bietet optimale Bedingungen für den Weinbau, Holunder-Plantagen und für die beinahe in Vergessenheit geratenen Streuobstwiesen, auf denen alte Apfelsorten kultiviert werden.
Neben dem „grünen Gold“, dem Kürbiskernöl und dem Kren, der bei keiner Jause fehlen darf, hat die Kulinarik hier auf relativ kleinem Raum viele Spezialitäten zu bieten: von der Käferbohne über Breinwurst und Bluttommerl bis hin zu Klachlsuppe und Schinken.
Als Grenzregion birgt die Südoststeiermark auch sprachliche Besonderheiten und einen eigenen Dialekt. Jahrzehntelang lag zwischen der grünen Mark und Slowenien eine stark bewachte Grenze:
Zusammengehörende Regionen waren voneinander getrennt, wie auch die Weingärten der Winzerfamilie Dorner, die auch auf slowenischer Seite ihre Lagen pflegt. Über Jahrhunderte vermengten sich in der Region verschiedene Kulturen und Geschmäcker, die von den Einwohnerinnen und Einwohnern anhand alter Rezepte ins Heute übertragen werden.

„Peter Rosegger – Waldbauernbub und Revolutionär“ (9.35 Uhr)

Peter Rosegger lebte in einer Zeit des Umbruchs. Die Jahre zwischen 1850 und dem Fin de Siècle waren eine Zeit der Börse, der neuen Technologien und des ungebremsten Wachstums. Weltausstellung, Semmeringbahn, Ringstraßenbauten etc. waren die sichtbaren Zeichen dieser Entwicklung.
Gleichzeitig traten jedoch auch soziale Bruchlinien immer deutlicher zutage. Rosegger war ein Kind dieser Zeit – und hat seine Erlebnisse in autobiografischen Schriften für die Nachwelt erhalten. Auch seine „Heimatregion“ spielt in Roseggers Büchern immer wieder eine zentrale Rolle. Klaus Steindls Dokumentation über Peter Rosegger ist kein Historienfilm, sondern reflektiert die Zeit des Dichters aus heutiger Sicht – anhand von punktuellen Ereignissen, die von Rosegger als Zeitzeuge kommentiert wurden, greift der Film die großen Themen, Umwälzungen und Brüche auf.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle Beiträge der „matinee“, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

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