Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) Auf die Festspielübertragung von Giuseppe Verdis „Aida“ aus Salzburg (am 12. August) stimmt die „matinee“ am Sonntag, dem 6. August 2017, ab 9.05 Uhr in ORF 2, mit zwei Dokumentationen ein:
Zunächst erweist die ORF/3sat-Produktion „Salzburg – Gesamtkunstwerk im Herzen Europas“ von Hannes M. Schalle dem „Austragungsort“ des weltberühmten Festivals die filmische Ehre. Anschließend zeigt ORF 2 eine von Georg Madeja gestaltete Ausgabe der „Musikalisch Kulinarisch“-Reihe: „Verdi und die Emilia Romagna“ (9.50 Uhr). Zum Abschluss des von Clarissa Stadler präsentierten ORF-Kulturvormittags steht „Die Kulturwoche“ (10.45 Uhr) mit Berichten und Tipps zum aktuellen Kulturgeschehen auf dem Programm.

„Salzburg – Gesamtkunstwerk im Herzen Europas“ (9.05 Uhr)

Cornelius Obonya führt in einer filmischen Reise vom Großglockner über das Salzachtal in die Stadt Salzburg und deren Umland und zeigt, was Salzburg heute ausmacht und wie es sich über die vergangenen 200 Jahre entwickelt hat. Vom internationalen Publikum wird die Salzachmetropole meist mit „Sound of Music“, „Stille Nacht“ und der „Marke Mozart“ verbunden. CNN kürte den Salzburger Christkindlmarkt wiederholt zu einem der schönsten der Welt. Die Salzburger Festspiele gelten als führendes Kulturfestival, und die landschaftliche Kulisse macht die Stadt zur besonders nachgefragten Tourismusdestination. Vom Großglockner-Massiv über die Alpen des Innergebirges, durch das Salzachtal, vorbei an der Burg Werfen hinein ins Flachland führt der Film zu den Schlossanlagen Hellbrunn und Leopoldskron, weiter in die Seengebiete und schließlich in die barocke Stadt Salzburg. Max Reinhardt hat dieses besondere Fleckchen Erde einst als Gesamtkunstwerk bezeichnet.

„Musikalisch Kulinarisch: Verdi und die Emilia Romagna“ (9.50 Uhr)

Der Film ist ein opulent bebildertes musikalisch-kulinarisches Porträt Giuseppe Verdis und seiner Heimat zwischen Busseto und Parma – mit einem Ausflug zu den Opernfestspielen in Verona. Den Spuren Verdis folgend offenbart er Besonderheiten dieser Landschaft und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner und beschreibt ihre einfachen Gerichte und Spezialitäten, die schon Verdi liebte. Bereits mit Mitte 30 zog sich der erfolgreiche und damals schon weltberühmte Komponist in die Einsamkeit seines Landguts in Sant’Agata in der Nähe seines Geburtsorts Roncole zurück. Auf dem Land führte Verdi ein bodenständiges Leben und konnte sich hier ungestört dem Komponieren und seiner landwirtschaftlichen Leidenschaft hingeben. Er betrieb sein Gut ernsthaft, widmete sich der Viehzucht und sogar der Milchwirtschaft mit eigener Molkerei. Seine Gäste bewirtete er mit eigenen Produkten, manchmal sogar von ihm selbst zubereitet.
Bis heute bietet die Emilia Romagna kulinarische Spezialitäten, die schon Verdi liebte. In Busseto findet die kulinarische Verbindung mit Verdi ihren absoluten Höhepunkt: Hier präsentieren sich nicht nur Weinflaschen, Käse und Würste mit Verdis Konterfei, sondern auch süße Delikatessen und allerlei Devotionalien. Sogar die Hotels tragen den Namen mancher Operntitel.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle Beiträge der „matinee“, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

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