Außerdem: „Musikalisch kulinarisch – Mozart und Da Ponte“, „Museum für Zwei“ mit Neo-Buhlschaft Verena Altenberger, „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) Die „matinee“ am Sonntag, dem 1. August 2021, um 9.05 Uhr in ORF 2, präsentiert sich anlässlich der Salzburger Festspiele ganz im Zeichen der Mozartstadt. So würdigt zunächst ein neues TV-Porträt von Tommy Schmidle jene Frau, die seit nunmehr 26 Jahren an der Spitze des berühmten Festivals steht: „Die Präsidentin – Helga Rabl Stadler, Salzburgs First Lady“. Danach beleuchtet eine von Georg Madeja gestaltete Dokumentation der Reihe „Musikalisch kulinarisch“ den historischen Hintergrund der Opernwerke des künstlerischen Erfolgsduos „Mozart und Da Ponte“ (9.50 Uhr). Nachdem „Die Kulturwoche“ (10.40 Uhr) Berichte und Tipps zum aktuellen Kulturgeschehen gebracht hat, beschließt eine weitere neue Ausgabe der Kurzreihe „Museum für Zwei“ den von Peter Schneeberger präsentierten ORF-Kulturvormittag. Darin führt Direktor Thorsten Sadowsky die neue „Jedermann“-Buhlschaft Verena Altenberger durch die aktuelle Ausstellung im Museum der Moderne Salzburg (10.50 Uhr).

„Die Präsidentin – Helga Rabl Stadler, Salzburgs First Lady“ (9.05 Uhr)

2020 wurden die Salzburger Festspiele 100 Jahre alt. Mehr als ein Vierteljahrhundert davon war Helga Rabl-Stadler die wichtigste Person des bedeutendsten Hochkulturfestivals der Welt. Dass seine Jubiläumsausgabe trotz der weltweiten Pandemie – wenn auch etwas reduziert – stattfinden konnte, war hauptsächlich ihr Verdienst. Ein Jahr später als geplant nimmt Helga Rabl-Stadler nunmehr Abschied als „Frau Präsidentin“ von ihrer Funktion und dem für sie „schönsten Job der Welt“.
Nach den Festspielen war für die gebürtige Salzburgerin immer vor den Festspielen: Bereits wenige Wochen nach der abgelaufenen Saison war die heute 73-Jährige jedes Jahr schon wieder unterwegs, um auf der ganzen Welt für das Festival zu werben, Sponsoren zu finden sowie Mäzene, Journalisten, Kulturmanager, Politiker und Künstler zu treffen.
Das von Tommy Schmidle gestaltete Filmporträt begleitet die „Frau Präsidentin“ bei Auftritten im Namen der Salzburger Festspiele in Paris und London und gibt berufliche wie private Einblicke, u. a. aus ihrer Zeit als Modeunternehmerin.
Künstlerinnen und Künstler wie Elīna Garanča und Rolando Villazón sowie Wegbegleiter und Freunde wie Thomas Gottschalk und Tobias Moretti ordnen Helga Rabl-Stadlers Bedeutung für die Salzburger Festspiele ein, viele Archivausschnitte sind Zeugen der Stationen einer einzigartigen Karriere.
Denn die promovierte Juristin war vor ihrer Zeit als Festspielpräsidentin in vielen wichtigen Positionen eine von wenigen Frauen, so als eine der ersten Journalistinnen im Politikressort einer großen österreichischen Zeitung, als Präsidentin der Salzburger Wirtschaftskammer oder als junge Nationalratsabgeordnete im Parlament.
Dass sie nicht bis 80 in ihrer Präsidentinnen-Rolle verharren will, hatte sie schon anlässlich ihres 70. Geburtstags einmal verlautbart. Höchste Zeit also, dieser auch im weltweiten Kulturbetrieb außergewöhnlichen Frau ein filmisches Denkmal zu setzen.

„Musikalisch – Kulinarisch: Mozart und Da Ponte“ (9.50 Uhr)

In der Dokumentation von Georg Madeja steht die einzigartige künstlerische Verbindung zwischen Wolfgang Amadeus Mozart und seinem Librettisten Lorenzo Da Ponte im Mittelpunkt, die einst in einer Wiener Freimaurerloge aufeinandertrafen. Aus dieser Verbindung ist innerhalb von nur vier Jahren die erfolgreiche Opern-Trias „Le nozze di Figaro“, „Don Giovanni“ und „Così fan tutte“ hervorgegangen. Beide Männer führten ein außergewöhnliches Leben, das – besonders auf Reisen – Abenteuer und Genuss versprach, aber auch Ungemach und wenig Idylle bedeuten konnte. Ihre Liebe zu den Frauen und zu den kulinarischen Genüssen ihrer Zeit haben die Künstler in ihren gemeinsamen Werken verewigt. Der Film folgt den Spuren von Mozart und Da Ponte von Venedig und Görz über Wien nach Salzburg und Prag und erinnert an die Rezepte von Mozarts Leibgerichten.

„Museum für Zwei – Das Vorarlberg Museum“ (9.35 Uhr)

Kürzlich debütierte Verena Altenberger als „Jedermanns“ neue Buhlschaft auf dem Domplatz – eine mit großen Erwartungen und viel Glamour aufgeladene Rolle innerhalb des Salzburger Festspielreigens. Zeit für einen Museumsbesuch hatte die Salzburgerin dennoch. In einer neuen Folge der zweiten Staffel des vom ORF anlässlich des Corona-Lockdowns entwickelten Kurzformats „Museum für Zwei“ begleitet Museumsdirektor Thorsten Sadowsky die Schauspielerin durch die Schau „End of Empire“ des britisch-nigerianischen Kunst-Stars Yinka Shonibare. Die Sendung gestalteten Mathea Holaus und Daniel Budka.

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