Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) Die „matinee“ am Sonntag, dem 23. Februar 2020, um 9.05 Uhr in ORF 2, besucht zunächst „Italiens faszinierende Wasserwelten“ (9.05 Uhr) zwischen Triest und Mailand und widmet sich danach dem „Fasching in Wien“ (9.55 Uhr). Nach dem anschließenden Porträt „,Im Großen und Ganzen bin ich ein Glückskind‘ – Heinz Zednik“ (10.20 Uhr) anlässlich des 80. Geburtstags des österreichischen Tenors und Wienerlied-Spezialisten (am 21. Februar) beendet „Die Kulturwoche“ (10.45 Uhr) mit Berichten und Tipps zum aktuellen kulturellen Geschehen den von Martin Traxl präsentierten ORF-Kulturvormittag.

„Von Triest nach Mailand – Italiens faszinierende Wasserwelten“ (9.05 Uhr)

Vor der Erfindung der Eisenbahn waren Wasserstraßen die günstigsten und wichtigsten Transportwege Europas. Erst ab den 1890er Jahren verschwanden die Kanäle sukzessiv. Der von Hermann Peseckas und Stefan Sternad gestaltete Film begibt sich auch auf eine historische Zeitreise vom Reschenpass in Südtirol, entlang der Etsch zum früheren Bozener Hafen Branzoll in Richtung Verona und erkundet die faszinierenden Wasserwelten Oberitaliens. Einer der interessantesten Wasserwege führt zum Lago Maggiore, wo der Fluss Ticino entspringt. Über diesen Strom und den Naviglio Grande wurde einst der Marmor für den Dom von Mailand per Schiff bis vor die Haustür des Gotteshauses transportiert. Über den Fluss Mincio geht die Reise weiter und taucht ein in die Geschichte der österreichisch-ungarischen Monarchie. 1815, nach dem Wiener Kongress, gründeten die Habsburger das Königreich Lombardo-Venetien. Die Habsburger investierten große Summen in umfangreiche Kanalbauten und bauten so die Wasserwege von Oberitalien zu einem Verkehrsnetz aus. Als der Hafen von Venedig Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung verlor, wurde Triest zum Haupthafen der k. u. k. Monarchie. Hier wurde auch 1833 die weltweit operierende Schifffahrtslinie „Lloyd Austriaco“ gegründet.

„Fasching in Wien“ (9.55 Uhr)

Fasching, die inoffizielle fünfte Jahreszeit, ist in Wien vor allem eines: Ballsaison. Doch es wäre falsch zu glauben, dass das schon alles ist. Gemeinsam mit Reinhardt Badegruber erforscht Gestalterin Judith Doppler die vielseitige Geschichte des Faschings in Wien. Während Otto Schenk als Ballerina tanzt, suchen Michael Niavarani, Dolores Schmidinger, Erwin Steinhauer und Lukas Resetarits gemeinsam das ultimative Faschingskostüm. Im Fasching ist alles möglich – im Parlament wird ein öffentliches Schwimmbad errichtet und Edmund „Mundl“ Sackbauer besucht den Opernball.

„,Im Großen und Ganzen bin ich ein Glückskind‘ – Heinz Zednik“ (10.20 Uhr)

Bereits als Kind hörte und liebte Heinz Zednik, der Spross einer Wiener Kaufmannsfamilie, Opern und Operetten und schon damals wurde der Wunsch geboren, auf der Bühne zu stehen. Nach seinem Gesangsstudium am Konservatorium der Stadt Wien und einem ersten Engagement am Opernhaus Graz debütierte er 1965 als Einspringer an der Wiener Staatsoper – und wurde prompt engagiert. 1980 wurde der Jubilar zum Kammersänger ernannt, 1994 zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper und seit vergangenem Jahr ist er Präsident der „Freunde der Wiener Staatsoper“. Doch auch international machte er Karriere:
Ab 1970 gastierte er zehn Jahre lang in verschiedenen Wagner-Rollen in Bayreuth, sang bei den Salzburger Festspielen und machte sich in allen großen Opernhäusern der Welt einen Namen als bemerkenswerter Charaktertenor, dessen Repertoire mehr als 100 Opernpartien umfasst. Als Liedinterpret entwickelte Heinz Zednik ein besonderes Faible für das Wienerlied. Neben seiner eigenen Karriere war er stets bemüht, sein Wissen an den künstlerischen Nachwuchs weiterzugeben. Das Filmporträt gestaltete Karina Fibich.

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