Wien (OTS/SK) „Wenn, wie von der Regierung behauptet, Österreich im Zuge der Corona-Krise bei den Ausgaben für Wirtschaftshilfen auf Platz 1 oder 2 in der EU liegt, beim Wirtschaftswachstum aber auf einem der letzten Plätze, dann gibt es einen Fehler im System. Und dieser Fehler im System hat einen Namen: Österreichische Wirtschaftspolitik unter Führung der ÖVP“, stellte SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter heute, Mittwoch, in der Nationalratsdebatte fest. Die Unternehmer sind nicht schuld daran, wenn in Österreich am meisten ausgegeben wird und wir uns trotzdem auf den letzten Plätzen wiederfinden. ****

Nach der jüngsten Prognose der EU-Kommission liegt Österreich beim Wirtschaftswachstum nur knapp vor Spanien, Italien, Griechenland und Portugal, vier Ländern, in denen der Tourismus eine weit größere Rolle als bei uns spielt und die daher weit größere Einbrüche hinnehmen mussten. Da hilft es nichts, wenn die Regierung sich selbstgefällig auf die Schultern klopft. „Ich habe in meiner Tätigkeit als Steuerberater verzweifelte Wirtschaftstreibende erlebt, die den Tränen nahe waren, weil das von der Regierung versprochene Geld nicht und nicht gekommen ist und die nicht mehr wussten, wie es weitergehen soll“, betonte Matznetter.

„In wenigen Wochen erhalten unsere Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse, aus denen hervorgehen wird, was sie geleistet haben. Das Zeugnis, das Österreichs Wirtschaftspolitik bereits jetzt von der EU-Kommission erhalten hat, ist verheerend“, schloss der SPÖ-Wirtschaftssprecher. (Schluss) PP/ls

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