Wien (OTS) Unter dem Motto “Kapitalismus ist die Krise! Soziale Kämpfe verbinden!” rufen verschiedenste feministische, antifaschistische, antirassistische Gruppen, Arbeitende aus Gesundheits-, Sozial- und Kulturbereich und weitere Interessensvertretungen am 1. Mai zur Großdemonstration auf.

Der internationale Tag der Arbeit wird zum Anlass genommen, um gegen die verheerenden Auswirkungen einer Krisenpolitik, die Verwertungslogiken und Kapitalinteressen folgt, zu protestieren. Die Demonstration startet um 12.00 bei der U- Bahn Station Ottakring.

“Seit über einem Jahr bekommen die Menschen, die schon vorher von diesem System ausgegrenzt und prekarisiert wurden, die Folgen der Krise und der Regierungspolitik am härtesten zu spüren”, erklärt Clara Sedlak, Pressesprecherin der Plattform Radikale Linke, die an dem Bündnis beteiligt ist. “Wir wollen uns nicht entscheiden müssen, ob wir akzeptieren, dass Menschen direkt an Corona oder an den Folgen der Krisenpolitik sterben. Gerade in dieser Krise zeigt sich deutlich: Kapitalismus tötet”, so Sedlack weiter.

Die Schwerpunkte der Demonstration liegen mehr als ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie auf der Forderung nach solidarischen Räumen für Geflüchtete und Wohnungslose, kulturellen Freiräumen und einer solidarischen Verteilung gesellschaftlicher Reproduktionsarbeit.

Die Demonstration wird am Votivpark enden, wo es Raum für weitere Vernetzung und Planung geben wird. “Denn wir wollen nicht von der Krise zurück zu einer kapitalistischen Normalität der Ausbeutung, Abschottung und Ausgrenzung. Wir organisieren uns weiter für ein gutes Leben für alle. Wir wissen auch genau, dass es möglich ist. Am 1. Mai scheissen wir also auf ‘Hoch die Arbeit’! Und sagen: Legt die Arbeit nieder! – Auf zum feministischen Streik!”, schließt Sedlak.

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Plattform Radikale Linke
Pressesprecherin Clara Sedlak
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