Sara Lanners Projekt MINE befasst sich mit grundlegenden Fragen unserer Beziehung zur Welt: Mining, auf Deutsch am ehesten mit Bergbau übersetzt, begegnet uns in der alltagssprachlichen Verwendung vielerorts. Beim Data-Mining werden Informationen gewonnen, Kryptowährungen müssen „gemined“ werden und nicht zuletzt in unserem Verhältnis zu unserer organischen und anorganischen Umwelt, bauen wir ab, schürfen oder extrahieren Rohstoffe. Inwiefern handelt es sich bei
diesen Abbauprozessen um Einbahnstraßen, um reine Extraktionen mit drastischen Auswirkungen auf unsere Umwelt? Kann Mining auch von Körper zu Körper stattfinden, in einem wechselseitigen Austausch? Sara Lanners Performance eignet sich die – für unsere Gegenwart höchst relevanten – Bedeutungswelten des Bergbaus sowohl metaphorisch als auch durch konkrete Materialstudien an

Jurystatement

Wien (OTS) Die vierköpfige Jury, bestehend aus Madeleine Amsler, Katharina Brandl, Kira Kirsch und Petra Poelzl, hat entschieden: Sara Lanner gewinnt mit ihrem Projekt MINE den diesjährigen H13 Niederoesterreich Preis für Performance! Im Jurystatement heißt es dazu:

Sara Lanners Projekt MINE befasst sich mit grundlegenden Fragen unserer Beziehung zur Welt: Mining, auf Deutsch am ehesten mit Bergbau übersetzt, begegnet uns in der alltagssprachlichen Verwendung vielerorts. Beim Data-Mining werden Informationen gewonnen, Kryptowährungen müssen „gemined“ werden und nicht zuletzt in unserem Verhältnis zu unserer organischen und anorganischen Umwelt, bauen wir ab, schürfen oder extrahieren Rohstoffe. Inwiefern handelt es sich bei diesen Abbauprozessen um Einbahnstraßen, um reine Extraktionen mit drastischen Auswirkungen auf unsere Umwelt? Kann Mining auch von Körper zu Körper stattfinden, in einem wechselseitigen Austausch? Sara Lanners Performance eignet sich die – für unsere Gegenwart höchst relevanten – Bedeutungswelten des Bergbaus sowohl metaphorisch als auch durch konkrete Materialstudien an.“

Sara Lanner (geb. 1991) ist Choreographin, Tänzerin und bildende Künstlerin. In ihren Arbeiten thematisiert sie den Körper als soziale Choreografie und Skulptur. Ihre Praxis zeichnet sich durch ein hohes choreographisches Verständnis, aber auch durch eine ausgesprochene Sensibilität für die Zeigekonventionen der bildenden Kunst aus.

Die prämierte Performance MINE sowie die feierliche Preisverleihung finden am Mi, den 01.09.2021 im Kunstraum Niederoesterreich statt. Eine begleitende Ausstellung wird dort von 02.09.2021 – 11.09.2021 zu sehen sein.

Der H13 Niederoesterreich Preis für Performance wird seit 2007 jährlich vergeben und ist mit 5000 Euro dotiert. Das Augenmerk des Kunstpreises liegt auf performativen Arbeiten der jüngeren Generation. So waren beispielsweise Christian Falsnaes (2008), Jakob Lena Knebl (2010) und Julischka Stengele (2020) Gewinner:innen des H13 Niederosterreich Preis für Performance.

Rückfragen & Kontakt:

Kunstraum Niederoesterreich | Marina Ninic
0664/604 991 94 | marina.ninic@kunstraum.net

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