Die „Verlagsgruppe Styria“ und „Die Presse“ vereinbaren eine enge Zusammenarbeit im Bereich des politischen und historischen Sachbuchs

Wien (OTS) Obwohl der „Molden Verlag“ bereits seit 2007 Teil der „Verlagsgruppe Styria“ ist, hat er bisher nicht an frühere Zeiten anknüpfen können. Das soll sich nun ändern, nachdem sich die „Verlagsgruppe Styria“ und die Tageszeitung „Die Presse“ auf eine enge Kooperation verständigt haben.

Der von Fritz Molden (1924-2014) im Jahr 1964 gegründete Buchverlag feierte in der zweiten Hälfte der 1960er- und während der 1970er-Jahre national und vor allem international spektakuläre Erfolge. Die Briefe der Stalin-Tochter Swetlana Allilujewa, Hildegard Knefs „Der geschenkte Gaul“ oder Mario Puzos „Der Pate“ waren Bestseller, aber auch politische Programmschriften u. a. von Charles de Gaulle, Franz Josef Strauß und Henry Kissinger wurden verlegt. Molden wurde damals in einem Atemzug mit großen deutschen Publikumsverlagen wie „Suhrkamp“, „Kiepenheuer & Witsch“ und „Bertelsmann“ genannt.

„Wir wollen nun sehr bewusst und mit ausgewählten Publikationen aus den Bereichen Politik und Geschichte an diese große österreichische Verlagstradition anknüpfen“, so Matthias Opis, Geschäftsführer der „Verlagsgruppe Styria“. „So, wie für Fritz Molden Österreich mehr als nur ein geografischer Begriff war, sollen auch die künftigen Bücher des ‚Molden Verlages‘ in einem umfassenden und zugleich tiefgehenden Sinn Österreich zum Thema haben. Die Redaktion der „Presse“, die viele der besten Schreiberinnen und Schreiber Österreichs versammelt, garantiert, dass dies zum Gewinn der Leserinnen und Leser gelingen wird.“

Rainer Nowak, Herausgeber und Chefredakteur der „Presse“: „Der Name Molden ist wie kaum ein anderer mit der ‚Presse‘, ihrer Geschichte und Blattlinie verbunden. Der Zeitungs- und Buchverleger Fritz Molden war bekennender Österreicher und dachte doch stets groß. Das machte ihn streitbar und ließ ihn Risiken eingehen, die heute kaum einer mehr wagen würde. Ich freue mich darüber, dass wir im Rahmen der nun vereinbarten Kooperation dieser Persönlichkeit und ihrem Eintreten für eine offene, wirtschaftsliberale Gesellschaft auch in Form von Büchern unsere Reverenz erweisen dürfen.“

Die beiden ersten „Molden“-Publikationen der neuen Ära sind eine kritische Zeitdiagnose Österreichs aus der Feder von „Presse“-Wirtschaftsredakteur Josef Urschitz („Stillstand. Wie der Reformstau unseren Wohlstand gefährdet“) sowie eine rot-weiß-rote Bestandsaufnahme der „Presse“-Redaktion
(„Die Presse-Schau. Österreich in 20 Feuilletons“), herausgegeben von Rainer Nowak und Norbert Mayer.

Weiters im neuen „Molden“-Programm, für das neben den „Presse“-Redakteuren auch künftig andere Autoren schreiben werden, sind eine Publikation von Johannes Sachslehner über „Das nationalsozialistische Wien“ sowie von eine bibliophile Neuausgabe von Carl E. Schorskes Wien-Buch, für das der Autor 1981 den Pulitzer-Preis erhielt. Alle Bücher erscheinen im März 2017.
Die „Verlagsgruppe Styria“ hat nach dem Geschäftsführerwechsel im Sommer einen umfassenden Relaunch der Programmarchitektur vollzogen, der nicht nur den „Molden Verlag“ betrifft. So steht der Stammverlag „Styria“ künftig für die Bereiche „Stadt & Land“ (österreichische Regionalia) sowie „Spiritualität & Sinn“. Ergänzt wird das Portfolio durch den Kulinarik-Verlag „Pichler“ („Kochen & Genießen“) sowie den Gesundheits-Verlag „Kneipp“ (Gesundheit & Wohlfühlen), der ab 1.1.2017 auch gesellschaftsrechtlich Teil der Verlagsgruppe Styria sein wird. Das vollständige Frühjahrsprogramm 2017 der „Verlagsgruppe Styria“ ist unter www.styriabooks.at abrufbar.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Catharina Rosenauer
Verlagsgruppe Styria
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: catharina.rosenauer@styriabooks.at
Tel.: 01/512 88 08/83



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