Wien (OTS/SK) Für eine rasche Umsetzung der EU-Regeln zur Höchstarbeitszeit sprach sich am Freitag SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch aus. Die SPÖ unterstütze diese Forderung der Arbeiterkammer und werde diesbezüglich auch initiativ werden. Dies sei gerade angesichts des Umstandes, dass ArbeitnehmerInnen immer mehr unter Druck sind und ihre Belastung ständig steigt, wie erst gestern wieder eine Studie belegt hat, unbedingt nötig. ****

Laut einem EuGH-Urteil muss der Durchschnitt von 48 Wochenstunden als Obergrenze in jedem Zeitraum von 17 aufeinanderfolgenden Wochen eingehalten werden. Muchitsch kritisierte, dass das österreichische System starr festgelegter Durchrechnungszeiträume für die Wochenarbeitszeit dazu führen kann, dass ArbeitnehmerInnen auch länger als 17 Wochen Spitzenbelastungen von bis zu 60 Wochenstunden ausgesetzt sein können. „Das ist absolut unzumutbar“, stellte der SPÖ-Sozialsprecher fest.

Es ist daher dringend nötig, die österreichischen Bestimmungen dahingehend zu ändern, dass in jedem 17-wöchigen Zeitraum der Durchschnitt von 48 Wochenstunden nicht überschritten wird. „Das ist ein europäischer Mindeststandard, den es einzuhalten gilt“, so Muchitsch, der abschließend darauf verwies, dass Österreich im Falle einer Nichtberücksichtigung dieses EuGH-Urteils sogar ein EU-Vertragsverletzungsverfahren droht. (Schluss) PP

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