Wien (OTS/SK) „Seit 3. April versuchen wir für Menschen, die auf Jobsuche sind und durch diese Krise noch viel schwerer einen finden werden, das Arbeitslosengeld zu erhöhen. Das ist heute unser vierter Anlauf im Sozialausschuss des Parlaments und es wurde wieder verschoben. Wenn die Regierung nicht bald was tut, führt diese Massenarbeitslosigkeit auch noch zu Massenarmut“, appelliert SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch an die Regierung endlich die Betroffenen zu unterstützen. Denn nach sieben Wochen Krisenmanagement der türkis-grünen Regierung sind jetzt 570.000 Menschen arbeitslos. Das sind 210.000 Menschen mehr als im Vorjahr. Ein trauriger Rekordwert in der Zweiten Republik. Und für Herbst ist ein neuer Schub von Arbeitslosigkeit zu erwarten bei all den Betrieben, die diese Krise nicht durchstehen. ****

Durch die Corona-Krise steigt nämlich auch die Dauer der Arbeitslosigkeit. „Die Menschen sind völlig unverschuldet so lang wie noch nie in Arbeitslosigkeit. Die müssen aber ihre Lebenshaltungskosten zahlen. Wie soll das gehen für Familien, wenn das Arbeitslosengeld im Durchschnitt 900 Euro monatlich beträgt? Die Situation wird mit jeder Woche, jedem Monat schlimmer“, so Muchitsch. Bis jetzt ist der Bundesregierung nicht viel eingefallen, als dass die „Kurve am Abflachen sei“. „Bis zum Wirken neuer Konjunkturpakete braucht es ein höheres Arbeitslosengeld. Tun sie endlich etwas für die betroffenen Menschen“, fordert Muchitsch im heutigen Sozialausschuss. (Schluss) up/mp/sl

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