Nach Dieselgipfel: Ergebnis reine Augenauswischerei


Greenpeace kritisiert Kuschelkurs der Politik mit Automobilindustrie

Wien (OTS) Der heutige Dieselgipfel in Wien hat keine echten Lösungen gebracht. Von einem, gegenĂŒber der deutschen Einigung „aufgefettetem“ Ergebnis, wie es Verkehrsminister Jörg Leichtfried nannte, kann hier keine Rede sein, kritisiert Greenpeace. Wie in Berlin wurden wirkungslose Software-Updates und eine AbwrackprĂ€mie beschlossen. Eine leichte Verbesserung ist lediglich die Zusage von manchen, nicht nĂ€her definierten Herstellern, eine zusĂ€tzliche PrĂ€mie fĂŒr den Kauf eines Elektroautos zur VerfĂŒgung zu stellen. Auf wirksame Sofortmaßnahmen, die allerdings der Autoindustrie teurer gekommen wĂ€ren, wurde verzichtet.

„Wie bereits befĂŒrchtet, ist das Ergebnis des heutigen Gipfels eine Augenauswischerei“, kritisiert Adam Pawloff, MobilitĂ€tssprecher von Greenpeace in Österreich. „Mensch und Umwelt wurden hier außen vor gelassen, die Automobilbranche lediglich mit Samthandschuhen angefasst.“ Die beschlossenen Software-Updates wĂŒrden laut Untersuchungen der Deutschen Umwelthilfe e.V. maximal fĂŒnf Prozent Verbesserung bringen. Auch der Umstieg auf modernere Diesel-Modelle bringt wenig. Laut dem deutschen Umweltbundesamt stĂ¶ĂŸt Euro-6 durchschnittlich sechs Mal so viel gesundheitsschĂ€dliche Stickoxide aus wie gesetzlich erlaubt.

RĂŒckfragen & Kontakt:

Adam Pawloff
Klima- und Energiesprecher
Greenpeace CEE in Österreich
Tel.: +43 (0)650 37 22 524
E-Mail: adam.pawloff@greenpeace.org

Reka Tercza
Pressesprecherin
Greenpeace CEE in Österreich
Tel.: +43 (0)664 857 45 98
E-Mail: reka.tercza@greenpeace.org

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