Bürgerinitiative oekoreich zeigt sich erfreut über Stufenplan für Tierwohl in Bundesküchen, Ausstieg aus genmanipuliertem Regenwald-Soja und Verbot von Käfigeiern

Wien (OTS) Der heute von Bundesministerin Leonore Gewessler präsentierte „Aktionsplan Nachhaltige Beschaffung“ erfüllt mit den darin enthaltenen Spezifikationen zum Einkauf von Lebensmitteln eine Kernforderung des Tierschutzvolksbegehrens. Die Bürgerinitiative oekoreich, Nachfolgerin des Tierschutzvolksbegehrens, betrachtet den Aktionsplan als wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur vollumfassenden Verantwortungsübernahme des Staates für mehr Tierwohl, Naturschutz und die Absicherung der heimischen Landwirtschaft. Vier Punkte, die im Endausbau mit Implementierung des Aktionsplans umgesetzt sein werden, sind dabei aus Sicht von oekoreich besonders positiv hervorzuheben:

  1. Bei Schweinefleisch gelten künftig deutlich erhöhte Tierwohlanforderungen
  2. Die Fütterung mit genmanipuliertem Regenwald-Soja wird verboten
  3. Importierte Käfigeier wird es künftig in öffentlichen Küchen nicht mehr geben
  4. Die Mehrheit der Lebensmittel kommt aus biologischer/ökologischer Erzeugung

Die Bundesregierung erfüllt mit diesem Schritt endlich die in sie gesetzten Erwartungen und sorgt für einen verantwortungsvolleren Umgang mit unserem Steuergeld. Dafür ist Bundesministerin Leonore Gewessler sehr zu danken. Es ist völlig absurd, dass in öffentlichen Küchen bislang noch die importierten Käfigeier verkocht werden dürfen – das wird jetzt verboten. Genauso verrückt ist es, dass derzeit mit unserem Steuergeld die Brandrodung des Regenwalds gefördert wird – auch das wird nun endgültig abgestellt. Hier ist also tatsächlich ein großer Wurf gelungen und damit wird auch gezeigt, dass Fortschritt möglich ist, wenn der Druck von unten groß genug wird. Das erfolgreiche Tierschutzvolksbegehren, dessen Kernforderungen betreffend die öffentliche Beschaffung nun fast vollständig erfüllt werden, hat mit Sicherheit einen entscheidenden Impuls gesetzt, um die Bundesregierung zu diesem Schritt zu bewegen. Heute freuen wir uns als Vertreter von über 416.000 Bürger*innen, morgen kämpfen wir weiter für die Umsetzung unserer anderen Forderungen“ so Sebastian Bohrn Mena, Bevollmächtigter des Tierschutzvolksbegehrens und oekoreich-Bundeskoordinator.

Das Tierschutzvolksbegehren wird gegenwärtig im Nationalrat behandelt und hat – neben der nun erfüllten Umstellung der öffentlichen Beschaffung – als Kernforderungen die verpflichtende Lebensmittelkennzeichnung bei verarbeiteten Produkten sowie in der Gastronomie, sowie eine Umschichtung der Agrar-Fördermittel hin zu einer tier- und klimafreundlichen, kleinbäuerlichen Landwirtschaft.

Rückfragen & Kontakt:

Bürgerinitiative oekoreich, initiative@oekoreich.com, 06607038864

[ad_2]

Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.