Autofahrer dürfen nach Verfehlungen der Industrie nicht draufzahlen.

Wien (OTS) Die Verunsicherung der Konsumenten aufgrund der aktuellen Diesel-Debatte ist enorm. Deshalb fordert der ARBÖ ein klares Bekenntnis der Automobilhersteller, aber auch der Politik, wie es mit dem Dieselantrieb weitergeht. „Jedenfalls“, so KommR. Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, „darf am Ende der Diskussion nicht herauskommen, dass die österreichischen Dieselfahrer die Rechnung für die Verfehlungen der Industrie bezahlen. Wie auch immer die Autohersteller die Abgasproblematik bei älteren Dieselfahrzeugen lösen, die Nachrüstung, muss die Industrie übernehmen.“

Positiv sieht Kumnig den Ansatz von Verkehrsminister Jörg Leichtfried, den Umstieg auf umweltfreundliche Antriebe mittels Anreize zu schaffen, und nicht mit Verboten: „Verbote treffen die Falschen. Viele Autofahrer sind auf ihr Fahrzeug angewiesen, um beispielsweise zu ihrer Arbeitsstelle zu gelangen. Ein Fahrverbot wäre für diese Personengruppe fatal. Aber auch vielen Kleinbetrieben wie Zustellern oder Fahrtendiensten, würde man ihre Existenzgrundlage rauben.“

Zielführender wäre eine Umstiegsprämie, ähnlich dem im Frühjahr präsentierten E-Mobilitätspaket: „Diese Maßnahme zeigt, dass Elektrofahrzeuge gekauft werden. Wenn die Prämie auch auf Hybrid-, Plug-In oder Gasautos ausgeweitet wird, könnte ein wirklicher Umschwung hin zu umweltfreundlicher Mobilität gelingen“, so KommR. Mag. Gerald Kumnig abschließend.

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