ORF steht in verschärfter Konkurrenzsituation mit internationalen Konzernen und deutschen Sendern

Wien (OTS/SK) „Wir sprechen über die Existenzsicherung des ORF, das heißt die Wahrung der österreichischen Kulturidentität und die Unabhängigkeit von internationalen Konzernen“, betont SPÖ-Mediensprecher Josef Cap am Mittwoch im Rahmen der Diskussion des Medien-Budgets für 2017 im Nationalrat. Der ORF stehe heute in verschärfter Konkurrenz mit internationalen Konzernen wie Facebook und Google sowie mit deutschen Sendern, das dürfe bei der Grundsatzdiskussion über die ORF-Gebühren nicht vergessen werden. ****

In den letzten Jahren ist es zu einem explosionsartigen Anstieg der deutschen Werbefenster gekommen, sie liegen mittlerweile bei 567 Millionen Euro jährlich. Demgegenüber liegt der ORF bei 287 Millionen Euro, mit sinkender Tendenz. „Die Rechte werden teurer und die Programmerwartung wird höher. Gleichzeitig werden aus sozialen Gründen 300.000 ZuseherInnen die Gebühren erlassen. Das ist ein Entfall von 60 Mio. Euro“, schildert Cap die Situation des ORF und fordert ein klares Bekenntnis zum öffentlichen Rundfunk in Österreich. (Schluss) up/ph/mp

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