Wien (OTS/SK) „Die soziale Durchmischung im Bildungsbereich ist in Österreich nach wie vor nicht gut. Bildung wird in Österreich vererbt. Das zeigt uns Jahr für Jahr die OECD-Studie“, so die SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Eva Maria Holzleitner in der Nationalratsdebatte am Mittwoch. Die schwarz-blaue Regierung baue keine Hürden ab, sondern errichte weitere. Die Situation werde von der Regierung einzementiert. ****

„Für Chancengerechtigkeit ist es essentiell, dass Ganztagsschulen und Kindergärten ausgebaut werden. Der Schlüssel für eine gebildete Gesellschaft ist die Anerkennung von Bildung bereits in frühen Jahren“, argumentierte die SPÖ-Abgeordnete. Allerdings gebe es von der Regierung in diesem Bereich keine Initiativen. „Stattdessen wird schon die Rücknahme von Kürzungen als Erfolg verkauft, Integrationsmaßnahmen werden gekürzt, das zweite verpflichtende Kindergartenjahr ist kein Thema.“

In Österreich seien nur wenige Jugendliche nicht in der Schule oder in Ausbildung. Das sei eine besondere Stärke des österreichischen Bildungssystems. „Allerdings streicht die Regierung Mittel für Ausbildungsstätten. Anstatt die Stärken des österreichischen Bildungssystem weiter zu stützen, werden diese Stärken geschwächt“, so Holzleitner. Die Politik der Regierung erzeuge mutwillig eine soziale Spaltung.

Abschließend nahm die SPÖ-Abgeordnete noch das Schülerbild der Regierung in den Blick: „Die Äußerungen von Wirtschaftsministerin Schramböck, die Gymnasien sollten für den Markt produzieren, sind erschreckend. In den Schulen soll nicht für den Markt produziert werden. In den Schulen sitzen Kinder, keine Produkte.“ (Schluss) fs/sc

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