Verkehrsminister muss die Kooperation mit deutschen und italienischen Amtskollegen suchen

Wien (OTS/SK) Die Tiroler SPÖ-Abgeordneten Christian Kovacevic und Max Unterrainer betonen die Bedeutung des Brenner-Basistunnels für die Entlastung Tirols als Transitland heute, Mittwoch, im Nationalrat. „Etwa 2,4 Millionen LKW donnern auf dieser Strecke durch, das sind 6575 pro Tag oder rund 400 pro Stunde und zwar nur, um Waren von Deutschland nach Italien zu bringen“, rechnet Unterrainer vor. Das enorme Verkehrsaufkommen führe zu einer unerträglichen Belastung der Bevölkerung; die Umsetzung des Brenner-Basistunnels sei daher raschest möglich nötig, um eine Verlagerung von der Straße auf die Schiene zu ermöglichen, so Unterrainer weiter. Als Zwischenlösung zur Entlastung schlägt er die Einführung einer Korridormaut auf der Strecke München-Verona vor. **** 

Kovacevic schlägt in dieselbe Kerbe und fordert Verkehrsminister Hofer zum Handeln auf. Kritische Stimmen aus Deutschland und Italien, die die Notwendigkeit des Tunnels infrage stellen, bereiteten Anlass zur Sorge. Hofer möge das Gespräch mit seinen deutschen und italienischen Amtskollegen sowie mit VertreterInnen des deutschen Bundestages suchen, um die Zulaufstrecken im Norden und Süden sicherzustellen, so Kovacevic. Zudem sei auf die konkrete Planung der Trassenführung im Tiroler Unterland zu achten, um die Beeinträchtigung der AnrainerInnen zu minimieren. Kovacevic verweist etwa auf eine Resolution der Stadt Kufstein, wonach von einer oberirdischen Streckenführung in Kufstein abzusehen sei. (Schluss) up/md

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