Wer arm aufwächst, schafft es kaum alleine heraus

Wien (OTS/SK) Als „verwerflich“ bezeichnete es SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Katharina Kucharowits heute, Donnerstag, im Nationalrat, „dass es politische AkteurInnen in Österreich gibt, die Menschen nicht das Mindeste an Unterstützung zugestehen“ und verweist auf die 300.000 Kinder, die in Österreich in Armut leben. „Die drei Säulen, um Armut zu verhindern, sind Investitionen in den Arbeitsmarkt, gute Lohnabschlüsse und die Mindestsicherung“, resümiert Kucharowits und warnt davor, an einer dieser Säulen zu rütteln, denn vor allem Kindern droht die Armutsspirale. „Wer in Armut aufwächst, hat es schwer, es dort jemals allein herauszuschaffen“, erklärt Kucharowits. „Wir alle haben die Aufgabe, Menschen in Österreich ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Das Mindeste muss in Österreich sowas von drinnen sein“, fordert die Abgeordnete. ****

In der Debatte um die Sozialversicherung macht Kucharowits die Bekämpfung von Armut als eine der wichtigsten politischen Aufgaben aus. Um das zu erreichen, muss in den Arbeitsmarkt investiert werden, brauchen Menschen „ordentliche Lohnabschlüsse und Jobangebote, die über Geringfügigkeit und Teilzeit hinausgehen“.

Ein Mindestlohn in der Höhe von 1.700 Euro steht laut Kucharowits ebenfalls ganz weit oben auf der Prioritätenliste. „Gut ausgebildete Menschen, ArbeitnehmerInnen, die sich so reinhauen, müssen endlich gerecht und gut entlohnt werden, um auch gut leben zu können“, so Kucharowits. (Schluss) bj/kg

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