Beim Immobilienprojekt Schloss Frein der Green Finance konnte die Fledermauspopulation trotz Renovierung erhalten bleiben – ein Rückblick über die letzten 3 Jahre.

Wien (OTS) Das altehrwürdige Schloss Frein in Frankenburg am Hausruck gilt schon seit jeher als eines der Wahrzeichen der schönen Marktgemeinde. Im Jahr 2017 erwarb die Green Finance das denkmalgeschützte Schloss mit dem nachhaltigen Plan einer vollständigen Sanierung. Ziel der Sanierung: 8 Wohnungen und 4 Büroeinheiten in idyllischer Umgebung. Nach höchsten Qualitätsansprüchen sollte modernes und zeitgemäßes Wohnen im stilvollen Schlossambiente ermöglicht werden. Als vor Baubeginn der Naturschutzbund und die KFFÖ (Koordinationsstelle für Fledermausschutz- und Forschung in Österreich) vor der Tür standen, sah sich die Green Finance vor einer Herausforderung: Im Dachboden des Schlosses befand sich bereits seit Jahrzehnten eine Wochenstube von Fledermäusen.

Bereits in den 90er Jahren entdeckte das Ehepaar Pölz, zwei Fledermausforscher aus Wien, am Dachboden des Schloss Frein eine Wochenstube von Fledermäusen. Nach dem Fund wurde der Naturschutzbund mit den Pflegemaßnahmen für die kleinen Säuger beauftragt. Die Fledermauspopulation spielte auch beim Sanierungsvorhaben der Green Finance eine große Rolle.

„Bei den ersten Gesprächen zwischen Green Finance, KFFÖ und dem Naturschutzbund war anfangs doch eine gewisse Skepsis zu spüren. Alle Gesprächsteilnehmer bemühten sich jedoch um eine praktikable Lösung und so entstand eine Vertrauensbasis, die meiner Meinung nach zu einem guten Ergebnis und einer hervorragenden Zusammenarbeit geführt hat.“ berichtet Josef Wadl Naturschutzbeauftragter der Gemeinde Frankenburg am Hausruck.

So wurden die Mitglieder des Naturschutzbundes während dem gesamten Sanierungsprozess transparent miteinbezogen. Es galt vor allem die morsche Plattform am Hangplatz der Mausohren zu erneuern, um Unfälle bei der Reinigung zu vermeiden. Da sich die Fledermäuse im Winter frostfreie Höhlen suchen, in denen sie die kalte Jahreszeit verbringen, konnte in diesem Zeitraum der Dachstuhl erfolgreich saniert werden, ohne die kleinen Schlossbewohner zu gefährden. Dabei engagierten sich dankenswerterweise 10 motivierte Männer des Naturschutzbundes und der Freiwilligen Feuerwehr Pehingen. Diese schleppten insgesamt 4000 kg Holz die drei Stockwerke zum Dachgeschoss hoch. Die laufenden Pflegearbeiten erfolgen nach wie vor durch die Mitglieder der Ortsgruppe des Naturschutzbundes und das Entfernen des Fledermauskotes findet seither jährlich statt. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt dabei durch Frau Mag. Isabel Schmotzer von der KFFÖ.

Nach den intensiven Sanierungsarbeiten hingen bereits am 4. April 2018 wieder die ersten großen Mausohren an ihren gewohnten Plätzen. Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Green Finance, dem Naturschutzbund und der KFFÖ konnten die Säuger ihr altes Quartier trotz der nachhaltigen Erneuerungen behalten und die Naturschützer laufen nicht mehr Gefahr, durch eine morsche Plattform zu brechen. Das erfolgreiche Immobilienprojekt Schloss Frein der Green Finance beweist eindrucksvoll, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz und Naturschutz funktionieren kann. Denn nichts ist wichtiger als die gemeinsame Erhaltung unserer Umwelt.

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