Fritz Pöltl (FCG-ÖAAB): „Forderung einer Senkung der AK-Umlage macht die NEOS für Arbeitnehmer eigentlich unwählbar!“

Wien (OTS) „Die neuerliche Forderung der NEOS, die AK-Umlage zu senken, macht sie für Arbeitnehmer eigentlich unwählbar“, erklärt Fritz Pöltl, Fraktionsobmann von FCG und ÖAAB in der Arbeiterkammer Wien. Die NEOS würden damit nämlich nicht nur die Arbeitnehmer-Interessensvertretung massiv schwächen sondern auch völlig verworrene Wünsche der Wirtschaft unterstützen. Was die NEOS bei ihrer Forderung nämlich offenbar übersehen: Die Betriebe zahlen keinen Cent zur AK-Umlage. Sie wird ausschließlich von den AK-Mitgliedern aufgebracht.

Gegentrend bei AK-Wahlen

Ein zweiter Grund, der Forderung keinesfalls nachzugeben, ist der derzeit herrschende politische Trend: So hat bei der letzten AK-Wahl die Wahlbeteiligung extrem zugenommen und der FSG 60,48 Prozent der Stimmen gebracht. „Die Wähler haben die Drohung einer finanziellen Schwächung ihrer Interessensvertretung nicht hingenommen. Die Forderung konnte ja nur als Geschenke an die Wirtschaft angesehen werden“, kritisiert Fritz Pöltl. Die Wirtschaftskammer verfüge über doppelt so viel Geld wie die AK, obwohl die AK die siebenfache Anzahl an Mitgliedern unterstütze. Die AK sei jedenfalls nur den Mitgliedern verpflichtet. Statt zu kürzen, habe die AK ihre Leistungen für die Mitglieder zuletzt im Gegenwert von 150 Millionen Euro sogar noch ausgebaut. „Der Schnellschuss der NEOS auf die Arbeitnehmervertretung könnte im beginnenden Wahlkampf leicht schnell zu einem Rohrkrepierer werden“, meint Fritz Pöltl.

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