Yannick Shetty: „Pauschal eine Gruppe von Menschen als Blutspender_innen auszuschließen, ist diskriminierend und in Zeiten von Blutknappheit auch nicht nachvollziehbar.“

Wien (OTS) NEOS starten einen erneuten Anlauf, die Blutspendeverordnung im Sinne einer diskriminierungsfreien Blutspende zu ändern und bringen diese Woche einen entsprechenden Antrag im Parlament ein. Auch wenn das Verbot der Blutspende für Männer, die Sex mit Männern haben, in eine Wartefrist umgewandelt wurde, sind schwule Männer in der Praxis von den Blutspende ausgeschlossen. „Alle 90 Sekunden wird in Österreich eine Blutkonserve benötigt, dieser Bedarf wird gerade in der Grippe-Saison im Winter nur schwer gedeckt. Hier eine ganze Gruppe von Menschen pauschal auszuschließen, ist nicht nur diskriminierend, sondern gerade in Zeiten, in denen zu wenig gespendet hat, auch nicht nachvollziehbar,“ kritisiert NEOS-LGBTIQ-Sprecher Yannick Shetty.

NEOS schlagen vor, anstatt nach dem Geschlecht der Sexualpartner_innen nach dem Risikoverhalten zu fragen: „Unabhängig von Geschlecht und sexueller Orientierung ist ja das konkrete Verhalten ausschlaggebend, ob eine Spende sicher ist oder nicht. Deshalb sollte im Sinne der Empfängerinnen und Empfänger auch danach gefragt werden“, so Shetty. „Auch andere Staaten haben das mittlerweile auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse geändert und damit gute Erfahrungen gemacht. Es wäre ein längst überfälliger Schritt diese Diskriminierung auch in Österreich zu beenden.

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