Gamon: „Die Bundesregierung und die EU-Kommission dürfen sich nicht noch länger in Arbeitsgruppen verkriechen und wertvolle Zeit vergeuden.“

Wien (OTS) „Sparen, sparen, sparen muss jetzt einfach überall die Devise sein – doch weder Österreich noch die EU-Kommission scheinen den Ernst der Lage zu erkennen“, sagt NEOS-Europaabgeordnete Claudia Gamon. „Die Energiekrise erfordert entschlossenes Handeln und eine gewaltige gemeinsame Kraftanstrengung.“

Konkret sollen alle Mitgliedsstaaten über den Winter 15 Prozent Gas einsparen. Wird dieses Ziel nicht erreicht, folgt erst ein Warnhinweis, dann eine verpflichtende Reduktion. „Viele Mitgliedsstaaten folgen schon koordinierten Energiesparplänen. Österreich nicht“, kritisiert Gamon. „Während in Deutschland heute eine Reihe an Vorgaben zum Energiesparen in Kraft treten, hat Österreich gerade einmal eine Arbeitsgruppe, die bis Herbst Leitlinien für das Sparen von Energie im öffentlichen Sektor erarbeiten soll. Die Regierung muss endlich ins Tun kommen und darf sich nicht monatelang in Arbeitsgruppen verkriechen, während andere Länder schon effizient Energie sparen.”

Auch die EU-Kommission habe heute im Industrie-Ausschuss des Europäischen Parlaments zur Energiekrise nur bestehende Maßnahmen zur Einsparung, wie eine Aufforderung zum Licht ausschalten, wiederholt statt weitere Notfallpläne vorzustellen, so Gamon. „Offensichtlich ist die EU-Kommission noch im Sommerschlaf. Wir brauchen aber dringend konkrete Maßnahmen, um Verbraucher gegen die absurden Energiepreise zu schützen – und langfristig eine echte Reform, die den Energiemarkt krisenfest macht, aber auch sicherstellt, dass er auch in Normalzeiten funktioniert.“

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