Yannick Shetty: „Jugendliche fühlen sich von der Regierung allein gelassen. Ihre Anliegen müssen endlich ernst genommen werden!“

Wien (OTS) „Bereits vor der Pandemie war die österreichische Jugend mit einer Regierung konfrontiert, die gerade bei Themen, die für sie eine zentrale Bedeutung haben, rein gar nichts weiterbrachte. Und noch immer wird über die Anliegen der Jugend hinweg regiert“, zeigt sich NEOS-Jugendsprecher Yannick Shetty anlässlich des Weltjugendtags verärgert. „Reaktionen der Politik auf die Sorgen der Jugend rund um die Auswirkungen der Klimakrise sind nach wie vor zum Großteil bloße Lippenbekenntnisse. Bei der Krise unseres Pensionssystems wird weggeschaut und Österreichs Schuldenberge mit einem Schulterzucken hingenommen. Eine generationengerechte, nachhaltige Politik sieht eindeutig anders aus.“, führt Shetty weiter aus.

„Es braucht dringend eine für die Jugend repräsentative Regierung, die ihre Anliegen endlich ernst nimmt“, fordert Shetty. Die Sorgen und Zukunftsängste der Jugendlichen sind größer denn je, denn alle genannten Krisen wurden durch die Pandemie weiter verschärft. Außerdem kam für viele Jugendliche durch Corona eine individuelle Krise dazu. Viele Kinder und Jugendliche leiden seither seit den Lockdowns an psychischen Problemen. „Beachtet werden die Bedürfnisse der Jugend von der türkis-grünen Bundesregierung trotz alldem noch immer nicht. Kein Wunder, dass sich viele Jugendliche von der Politik Regierung schlichtweg allein gelassen fühlen“, erläutert Shetty. „Statt von Wahl zu Wahl bzw. von Pressekonferenz zu Pressekonferenz zu denken, sollte die Regierung lieber endlich in die Gänge kommen und Lösungen präsentieren, die Chancen- sowie Generationengerechtigkeit garantieren und auf die Lebensumstände und Bedürfnisse der Jugend eingehen“, so Shetty. Ein Umdenken in der Prioritätensetzung der Regierung wird aber nicht ausreichen. Vielmehr braucht es konkrete Maßnahmen zum Wohle der Jugend.

„Besonders dringend braucht es flächendeckende, niederschwellige Sofortmaßnahmen für psychische Belastungen bei Jugendlichen. Aufklärungs- und Beratungsangebote an Schulen, mit denen man unkompliziert alle Schüler_innen erreichen könnte, wären ein sinnvoller erster Schritt. Das ersetzt keine psychologische Betreuung, hätte aber eine massive Hebelwirkung, um den breiten Kollateralschäden der Krise entgegenzuwirken“, fordert der NEOS-Jugendsprecher. Leider wurde ein entsprechender NEOS-Antrag im Frühjahr abgelehnt.

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