Stephanie Krisper: „Die Personaloffensive darf sich nicht nur in der Quantität erschöpfen: Auch die Justiz wird von Pensionierungswellen betroffen sein.“

Wien (OTS) Abwartend positiv zeigt sich NEOS-Sprecherin für Inneres, Stephanie Krisper, zu den heute vorgestellten Plänen zur Personaloffensive der Polizei: „Die Überschriften klingen ja gut. Es ist jedenfalls begrüßenswert, dass bereits für die zu erwartende Pensionierungswelle bei der Polizei vorgesorgt wird. Ich erwarte mir aber von Innenminister Nehammer, dass er seine Pläne konkretisiert: Die fehlenden Stellen müssen ja nicht nur auf dem Papier geschaffen werden, sondern mit entsprechend gut ausgebildete Polizistinnen und Polizisten besetzt werden, die den vielfältigen Herausforderungen des Exekutivdienstes gewachsen sind.“

Krisper fordert auch eine entsprechende Personalpolitik bei der Justiz ein: „Mehr Polizei alleine bringt nicht mehr Sicherheit: Es braucht auch mehr Staatsanwält_innen, damit die Arbeit der Polizei nicht in einem Flaschenhals bei der Justiz stecken bleibt.“

Auch die Ankündigung, eine Untersuchungsstelle zur Polizeigewalt einzuführen, begrüßt Krisper: „Wir NEOS fordern schon lange eine solche Stelle. Es bleibt abzuwarten, ob die Ankündigung im Regierungsprogramm hält was sie verspricht“, so Krisper. Viel hängt hier von der Umsetzung ab.

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