Sepp Schellhorn: „Asylbewerber aus der Lehre heraus abzuschieben bedeutet, jene Integrationswilligen zu bestrafen, die ihren Beitrag für die Allgemeinheit leisten wollen.“

Wien (OTS) Wie eine aktuelle Umfrage ergeben hat, sind fast drei Viertel der Österreicherinnen und Österreicher gegen die Position der schwarz-blauen Regierung, wonach Asylbewerber_innen aus der Lehre heraus abgeschoben werden. „Die Bürgerinnen und Bürger sind wieder einmal viel weiter als die Regierungsparteien, sie haben Herz und Verstand. So etwas Sinnloses wie Lehrlinge vom Ausbildungsplatz zu holen ist sowohl menschlich als auch für die heimische Wirtschaft völlig daneben. Beim Thema Integration brauchen wir endlich Haltung und echte Lösungen“, fordert NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn und zeigt auf, wie absurd die derzeitige Situation ist: „Mich kontaktieren mittlerweile jede Woche junge Lehrlinge, die vor der Abschiebung stehen – gleichzeitig fordern viele Unternehmerinnen und Unternehmer endlich eine Änderung der derzeitigen Situation. Denn Asylwerber aus der Lehre heraus abzuschieben bedeutet, jene Integrationswilligen zu bestrafen, die arbeiten und ihren Beitrag für die Allgemeinheit leisten wollen. Mit der derzeitigen Regelung haben weder Betriebe noch die betroffenen Lehrlinge Planungssicherheit.“ Immerhin seien in Österreich viele Lehrstellen in Mangelberufen offen, für die händeringend Personal gesucht wird.

NEOS fordern daher, dass man jenen Asylwerbenden ermöglicht eine Ausbildung zu beginnen, die bis zum 1.9.2017 nach Österreich gekommen sind – ganz nach dem deutschen 3+2 Modell. Im Anschluss daran schafft man Möglichkeiten für diese Personengruppe, für andere Aufenthaltsgenehmigungen – beispielsweise über die Rot-Weiß-Rot-Karte – in Frage zu kommen, damit man eine möglichst nachhaltige Lösung schafft. „Mit der 3+2 Regelung können wir den herrschenden Fachkräftemangel bekämpfen und bieten denjenigen, die schon da sind, die Chance zu arbeiten und einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen. Davon profitieren alle Beteiligten und die Allgemeineinheit,“ so Schellhorn. Nun müsse die Regierung endlich ins Handeln kommen. „Selbst bei den schwarzen Landeshauptleuten hat bereits ein Umdenken begonnen. Der derzeitige Weg der Spaltung muss enden – schaffen wir endlich echte Lösungen,“ fordert der NEOS-Wirtschaftssprecher abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9093
presse@neos.eu
http://neos.eu

[ad_2]

Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.