Sepp Schellhorn: „Es braucht endlich ein umfassendes Paket, das Maßnahmen im Bildungsbereich, in der Lehre und eine qualifizierte Zuwanderung umfasst.“

Wien (OTS) Mehr als enttäuscht reagiert NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn auf das heute von der Regierung präsentierte „Lehrlings-Paket“: „Seit Jahren leiden unzählige Betriebe in Österreich unter einem eklatanten Fachkräftemangel, der mittlerweile erschreckende Ausmaße angenommen hat. Trotzdem schaffen es ÖVP und FPÖ immer noch nicht, echte Verbesserung für alle Beteiligten auf den Weg zu bringen. Von einer derartigen Show-Politik haben weder Betriebe noch Lehrlinge etwas. Wirtschaftsverständnis: Fehlanzeige!“ Es brauche endlich ein umfassendes Paket, das Maßnahmen im Bildungsbereich, in der Lehre und eine qualifizierte Zuwanderung umfasst. „Es stimmt schon, dass wir in die Lehre investieren müssen. Aber wir müssen sie auch dringend für junge Menschen attraktiver machen“, so Schellhorn. Er zeigt auf, dass es etwa im Pongau über 300 offene Lehrstellen, aber nur 30 Suchende gebe. „Dort ist mit der Lehrlingsförderung allein noch niemandem geholfen!“

Auch die geplante Standortagentur sieht der NEOS-Wirtschaftssprecher skeptisch: „Was bringt eine Standortagentur, wenn die Rot-Weiß-Rot-Karte weiterhin ein Rohrkrepierer mit absurd hohen Hürden bleibt? Anstatt endlich ein geregeltes und effektives System für qualifizierte Zuwanderung zu schaffen, bleibt die Regierung ihrer Abschottungspolitik treu. Da traut sich die ÖVP mittlerweile überhaupt nicht mehr über die FPÖ drüber.“ Das gelte auch für die Lehre für Asylwerbende. „Ja, die Lehre für Asylwerbende ist nur ein Mosaikstein, aber sie mindert zumindest den Fachkräftemangel ab. Solange die Dauer von Asylverfahren nicht kürzer als 180 Tage dauern und es keine taugliche Nachfolgeregelung gibt, müssen Asylwerbende in der Lehre verbleiben dürfen. Dazu braucht es endlich das 3+2-Modell nach deutschem Vorbild als praktischste und menschlichste Lösung, von der alle profitieren“, so Schellhorn abschließend.

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