Wien (OTS) „Am Donnerstag fand am Alsergrund die Bürger_innenversammlung zum Althangrund statt. Dass die Forderung nach einer Bürger_innenversammlung nun endlich zur Umsetzung gekommen ist, stimmt uns natürlich sehr zufrieden. Es ist ein wichtiger Baustein für eine umfassende Einbindung der Bürgerinnen und Bürger“, so Szabolcs Nagy, Klubobmann von NEOS Alsergrund.

„Leider zeichnet sich aber derzeit ab, dass aufgrund der schlechten Verhandlungen nicht die Interessen der Anrainer und der Bezirksbevölkerung im Mittelpunkt stehen, sondern jene von Rot-Grün. Oberstes Ziel darf nicht – wie die Verantwortlichen es bisher verfolgen – die krampfhafte Umsetzung eigener politischer Ziele sein. Vielmehr muss der Mehrwert für die Bezirksbevölkerung im Zentrum stehen und eine Steigerung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger erzielt werden. Es ist zu befürchten, dass diese Chance durch ein Wunschkonzert der beiden Parteien nicht genutzt wird“, ergänzt NEOS Wien Stadtplanungssprecher Stefan Gara. 

„Gestern hat sich für uns NEOS wieder einmal bewiesen, dass eigentlich nur das Gesamtkonzept, wie wir es bereits mehrfach gefordert haben, eine Lösung bringen würde. Es wäre ein integriertes Konzept für ein gemischtes Quartier des Areals vom Julius-Tandler-Platz bis hin zur Spittelau, innerhalb dessen sowohl vielfältige Nutzungen als auch Baukörper optimal verteilt werden könnten. Statt einem Flickwerk, könnte ein neues Bezirkszentrum mit einer vergrößerten und verschönerten Piazza am Julius-Tandler-Platz, Begrünungen, Durchwegungen und einer direkten Verbindung bis zum Donaukanal entstehen. Es wäre schade, wenn die Stadt Wien diese Jahrhundertchance nicht ergreifen würde“, erklärt Szabolcs Nagy. 

NEOS unterstützt jedenfalls auch die Idee der Bürgerinitiative, die geplanten Garagenplätze auf den bestehenden, brachliegenden Bahngründen, die sich unter der Platte befinden, unterzubringen. „In anderen Stadtentwicklungsgebieten wie der Seestadt werden extra Sammelgaragen gebaut, um für gleiche Spielregeln zwischen KFZ und öffentlichem Verkehr zu sorgen. Am Franz-Josefs-Bahnhof gibt es geeignete Flächen nur wenige hundert Meter vom Bauplatz entfernt, wo Abstellplätze untergebracht werden können – sowohl aus ökologischer als auch aus ressourcenökonomischer Sicht wäre das nur sinnvoll“, schließt Gara. 

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