Beate Meinl-Reisinger zum Wiener Budget – Spezialdebatte Kultur

Wien (OTS) „Wenn man der Kunst und Kultur, so wie Wien das begrüßenswerterweise tut, einen derart hohen Stellenwert beimisst, muss das auch entsprechend gefördert und nicht gekürzt werden. Große Teile des Kulturbudgets sind aufgrund historischer Strukturen und Zuteilungen kaum mehr verhandelbar, der Gestaltungsspielraum für die Förderung innovativen Kulturschaffens schrumpft auch im nächsten Jahr. Es braucht deshalb endlich ein strategisches Gesamtkonzept sowie ein Kunst- und Kulturförderungsgesetz für Wien“, fordert Beate Meinl-Reisinger, Kultursprecherin von NEOS Wien.

„Derzeit gibt es ein großes Ungleichgewicht bei der Aufteilung des Wiener Kulturbudgets. Es stellt sich die Frage, ob die Vereinigten Bühnen Wien tatsächlich für ihre Musicals 40 Mio. Euro und damit die Hälfte des gesamten Budgets für darstellende Kunst erhalten müssen, wo sich in anderen Städten Musicals durchaus selbst finanzieren können. Hier wird in ineffiziente VBW-Betriebe – wie auch ein aktueller Bericht zu ‚Schikaneder‘ im Kurier zeigt – Geld gepumpt, während andere Institutionen wie das Konzerthaus bei ähnlicher Besucherzahl mit 87 Prozent Eigendeckung aufwarten können. Wir fordern deshalb mehr Effizienz, klare Strategien und Schwerpunktsetzungen in der Wiener Kulturpolitik“, so Meinl-Reisinger abschließend.

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