Gerald Loacker: „Das österreichische System, das gesuchte Arbeitskräfte im Schnitt mit 60 in den Ruhestand schickt, kostet Potenzial am Arbeitsmarkt.“

Wien (OTS) „Wir begrüßen den Hinweis von Johannes Kopf, dass die österreichische Frühpensionitis, die gesuchte Arbeitskräfte im Schnitt mit 60 in den Ruhestand schickt, ein Arbeitsmarktproblem darstellt“, reagiert NEOS-Sozial- und Wirtschaftssprecher Gerald Loacker. „Tatsächlich haben wir in Österreich so viele offene Stellen wie noch nie. Die Mathematik des Pensionssystems setzt aber vor allem Anreize, möglichst früh aus dem Erwerbsleben auszusteigen. So gehen die Österreicher immer noch im selben Alter in Pension wie Anfang der 70er Jahre – nur leben wir um acht Jahre länger.“

Loacker pocht deshalb darauf, dass endlich eine Reform des Pensionssystems angegangen wird: „Wichtig wäre es, die steigende Lebenserwartung im Pensionssystem abzubilden: Weil wir immer länger leben, müssen wir einen Teil der gestiegenen Lebenserwartung im Erwerbsleben verbringen. Das ist zum einen unsere Verantwortung gegenüber den Jungen. Der Arbeitsmarkt bietet zum anderen dafür beste Voraussetzungen, weil in den nächsten Jahren die geburtenstarken Babyboomer-Jahrgänge des Pensionsalter erreichen. Das wird die Nachfrage nach Arbeitskräften erhöhen.“

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