Douglas Hoyos: „Von 18 Empfehlungen aus dem RH-Vorbericht sind 13 gar nicht umgesetzt worden.“

Wien (OTS) „Ich bin enttäuscht, dass die Austro Control die Empfehlungen aus dem Vorbericht des Rechnungshofes großteils links liegen gelassen hat“, sagt der Rechnungshofausschussvorsitzende und NEOS-Abgeordnete, Douglas Hoyos, zum aktuellen Follow-up-Bericht zur zivilen Flugsicherung. „Vor allem bei den Personalkosten der Austro Control besteht auch aus meiner Sicht dringender Handlungsbedarf. Der Personalaufwand ist alleine von 2015 bis 2018 um 49 Prozent gestiegen. Die Austro Control hat die Gehaltsschemata von beiden Kollektivverträgen leider nicht auf ein Niveau gedämpft, das mit dem des Bundes vergleichbar wäre“, so Hoyos. Die Kosten für eine Abteilungsleitung würden sich bei der Austro Control daher monatlich auf rund 12.500 Euro belaufen, beim Bund seien es knapp 8.500 Euro. ​

KV-Verhandlungsergebnis ein erster guter Schritt

Das am Donnerstag bekannt gewordene KV-Verhandlungsergebnis sei für Hoyos ein richtiger Schritt: „Die Einsparungen von rund 80 Mio. Euro alleine im Jahr 2020 begrüßen wir. Beide Seiten haben große Bereitschaft gezeigt, vor allem jetzt in der Krise dazu beizutragen, dass die Austro Control auch in den nächsten Jahren gut arbeiten kann. Auch die Ankündigung, einen Kollektivvertrag für neu eintretende Mitarbeiter_innen auszuverhandeln, sehen wir grundsätzlich positiv, die bestehenden Kollektivverträge müssen aber ebenso angepasst werden“

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