Gerald Loacker: „Wenn Eltern ihr Kind partout nicht impfen lassen wollen, wird auch eine Impfpflicht nichts nützen, auch wenn kurzsichtig denkende Landesfürsten das glauben.“

Wien (OTS) Mit Kopfschütteln reagiert NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker auf die Forderung der Landeshauptleute Mikl-Leitner und Schützenhöfer im heutigen Ö1 Morgenjournal, man müsse eine verpflichtende Masernimpfung einführen. „Mit Zwängen wird man hier kein Stück weiterkommen“, sagt Loacker. „Ja, auch wir wollen zweifellos, dass möglichst viele Menschen gegen Masern geimpft sind. Dazu braucht es jedoch ein ganzes Bündel von Maßnahmen, um den Menschen den Weg zur Impfung so einfach wie möglich zu machen.“ Die rasche Ausrollung des elektronischen Impfpasses, der auf NEOS-Antrag beschlossen wurde, sei dabei ein erster Schritt.

„Mit dem politisch billigen Ruf nach einer Impfpflicht ist nichts erreicht. Wenn Eltern ihr Kind partout nicht impfen lassen wollen, wird auch eine Impfpflicht nichts nützen, auch wenn kurzsichtig denkende Landesfürsten das glauben. Gespräche, Information und ein niederschwelliger Zugang zu Impfungen sind der richtige Weg“, ist der NEOS-Gesundheitssprecher überzeugt.

„Kinder sollen in Schulen die empfohlenen Impfungen bekommen. Eine Opt-Out-Möglichkeit für Eltern wäre gegeben. Im Zuge dessen müssen die Schulärzte endlich an ELGA angeknüpft werden. Doch stattdessen fordert die niederösterreichische ÖVP eine Abschaffung des Schularztwesens. Gleichzeitig laut ,Impfpflicht‘ rufen ist eine unglaubliche Chuzpe“, ärgert sich Loacker.

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