Gerald Loacker: „Jetzt muss die Regierung auch sicherstellen, dass bis Sommer 2021 – wie versprochen – genügend Impfstoffe für die breite Masse zur Verfügung stehen.“

Wien (OTS) „Wir freuen uns natürlich sehr, dass die Corona-Impfung in Österreich nun beginnt. Es ist ein wichtiger Schritt in der Bekämpfung der Pandemie. Gleichzeitig brauchen wir jetzt einen nachvollziehbaren Impf-Plan für 2021“, sagt NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker nach dem Pressestatement der Regierung zum Impfstart am 27. Dezember. „Die Impfdosen für 500.000 Menschen bis März sind bestenfalls ein Anfang. Die Regierung muss sicherstellen, dass bis Sommer 2021, wie versprochen, genügend Impfstoffe für die breite Masse zur Verfügung stehen. Dazu braucht es eine klare Impfstrategie, die auch die aktuellen Informationen rund um die Zulassungen der weiteren Impfstoffvarianten berücksichtigt. Der Plan, der vor Wochen vorgelegt worden ist, muss aktualisiert werden. Denn nur wenn die Menschen wissen, wann, wo und wie sie geimpft werden, ist auch sichergestellt, dass die Impfung in der Bevölkerung angenommen wird“, sagt Loacker.

Ziel müsse eine offene und ehrliche Kommunikation seitens der Regierung sein. „Klar ist nämlich auch, dass es selbst, wenn alles glatt läuft, noch weit in das Jahr 2021 hinein dauern wird, bis viele geimpft sind. Die Regierung darf daher nicht alle anderen Maßnahmen außer Acht lassen. Auch wie das Leben mit dem Virus 2021 aussehen wird, bis breitflächig geimpft werden kann, muss in einem Plan nachvollziehbar sein“, fordert Loacker.

Die Impfung müsse zu den Menschen gebracht werden und nicht umgekehrt, betonen NEOS erneut. Loacker hebt vor allem hervor, dass jetzt Vertrauen aufgebaut werden müsse: „Wir vertrauen in die Wissenschaft, die Kontrollen der Impfstoffe werden in der EU – bei der EMA – im internationalen Vergleich wohl am genauesten durchgeführt. Deshalb müssen jetzt alle im Sinne einer nationalen Impfallianz zusammenarbeiten und die Impfbereitschaft in Österreich erhöhen. Bedenken der Menschen müssen ernst genommen werden, indem ein ehrliches und transparent erstelltes Informationsangebot Antworten auf die Fragen der Bürger liefert.“

Klarheit brauche es auch hinsichtlich der Besuche rund um die Feiertage in Alters- und Pflegeheimen. Die Regierung habe im Pressestatement am Mittwoch nicht klar gestellt, wie die Regelungen für Besucher aussehen: „Neben der FFP2-Maske ist auch ein negativer Schnelltest erforderlich, klar ist aber nicht, wie alt der Test sein darf. Wir fordern außerdem einmal mehr, dass die Tests in den Heimen stattfinden und Besucher nicht vorab zu den Teststraßen müssen, die ohnehin kaum mehr Termine haben“, sagt Loacker.

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