Bernhard: „Die Unverantwortlichkeit der Regierenden und der Gesellschaft müssen die nachkommenden Generationen bezahlen. Wir haben nur mehr wenig Zeit, entschieden zu handeln.“

Wien (OTS) „Der heute veröffentlichte Bericht des internationalen Klimakommittees, formuliert von einer Vielzahl von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, zeigt einen dramatischen Lagebericht über den Stand der Klimaerwärmung. Er legt schockierend offen, wie die Welt mit offenen Augen, mit einer Mischung aus Schuldzuweisung und Achselzucken, auf einen Abgrund zusteuert“, warnt NEOS-Klima- und Umweltsprecher Michael Bernhard anlässlich des heute präsentierten IPCC-Berichts. „Die Welt steuert momentan auf eine Erhöhung der Durchschnittstemperatur von über 3 Grad zu, was eine massive Destabilisierung von Staaten, Gesellschaften, Ökosystemen und Lebensgrundlagen bedeutet. Die Versorgung mit Lebensmittel und Trinkwasser würde massiv gefährdet werden, lebensbedrohliche Hitzewellen und extreme Wetterereignisse würden massiv häufiger passieren. Das ist nicht die Welt, die wir den nächsten Generationen hinterlassen wollen.“

Bernhard fordert deshalb endlich klare, entschiedene und umfassende Taten auch in Österreich. „Es ist unfassbar unverantwortlich, dass weite Teile der österreichischen Politik die Dringlichkeit und Verantwortung nicht verstehen und so getan wird, als sei man nicht betroffen oder nicht imstande, etwas zu ändern. Es braucht jetzt endlich auf nationaler und auf europäischer Ebene ambitionierte und nachhaltige Maßnahmen zur Reduktion der Emissionen in allen Sektoren. Es reicht nicht mehr, mit dem Finger auf andere Weltregionen oder Wirtschaftssektoren zu zeigen und zu sagen ‚die sind schlimmer‘. Wir brauchen eine österreichische Regierung, die daheim und in Europa ein glaubhafter Vorreiter des Klimaschutzes ist. Die türkis-grüne Bundesregierung hat bis jetzt kaum mehr geliefert als Lippenbekenntnisse.“

NEOS fordern umgehend klimapolitische Maßnahmen

Wichtiger erster Schritt ist die Ökologisierung des Steuersystems, welche klimaschädigendes Verhalten teurer macht, aber Menschen und Unternehmen auch mehr Geld in die Hand gibt, um in Alternativen zu investieren. Auch weitere Maßnahmen – die Abschaffung umweltschädlicher Subventionen, eine echte Mobilitätswende sowie Sanierungsoffensive – müssen umgehend kommen.

Klimaschutzmaßnahmen stellen aber auch einen Konjunkturturbo dar. „Innovation, Modernisierung und Forschung sind der Schlüssel für die Klimawende und für die Absicherung des Standortes und von Wohlstand und Arbeitsplätzen. Die Wirtschaft und gerade nachhaltige und innovative österreichische Unternehmen müssen in ihren Anstrengungen unterstützt werden. Wir stehen für ernsthafte Kooperationen mit der Bundesregierung bereit. Die Zeit dafür ist jetzt.“

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