Hoyos/Loacker: Kassenärzt_innen, Primärversorgungseinrichtungen oder fehlende Daten: Der niedergelassene Medizinbereich braucht Politik, die Verantwortung übernimmt!

Wien (OTS) Wenig überrascht über den überaus kritischen Rechnungshof-Bericht zur Lage im niedergelassenen Gesundheitsbereich reagieren NEOS-Rechnungshofsprecher Douglas Hoyos und NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker

„Viel ist zu tun im Bereich der niedergelassenen Medizin“, betont Hoyos. „Der Rechnungshof zeigt deutlich auf, dass das undurchsichtige Geflecht der verschiedenen Player dringend entwirrt werden muss. Es ist ein fatales Zeichen, wenn das Kontrollorgan der Verwaltung die Effizienz des Gesundheitssystems nicht einmal bewerten kann. Wir brauchen eine Politik, die Verantwortung übernimmt. Dieser Bericht darf nicht in einer Schublade im Gesundheitsministerium verstauben, sondern es muss endlich eine breit angelegte Reform und Entflechtung im Gesundheitsbereich geben.”

Für Loacker zeigt der Rechnungshofbericht klar, dass der niedergelassene Bereich für die Gesundheitsminister_innen der vergangenen Regierungen offensichtlich keinen Stellenwert hatte. „Weil zu viel Fokus durch Zuruf der Bundesländer auf die medial wirksameren Spitäler gerichtet wird, blutet der so wichtige niedergelassene Bereich aus. Mittlerweile sind 189 Kassenarztstellen unbesetzt, der antiquierte Stellenplan muss dringend überarbeitet werden. Und auch bei der Schaffung von Primärversorgungseinheiten geht praktisch nichts weiter. Das Ziel von 75 Einheiten im Jahr 2021 wird mit gerade mal 21 nicht einmal zur Hälfte erfüllt werden. Minister Mückstein muss hier endlich aktiv werden.“

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