Gerald Loacker: „Die Regierung vergisst komplett auf die Jungen und setzt damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den gesamten Sozialstaat aufs Spiel.“

Wien (OTS) Nachdem laut Statistik Austria im Vorjahr trotz der Corona-Hilfen insgesamt rund 54 Milliarden Euro und damit 43 Prozent aller Sozialleistungen für Pensionen aufgewendet wurden, fordert NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker die Regierung einmal mehr auf, das Weiterwurschteln und Sich-weg-Ducken beim Thema Pensionen endlich zu beenden. „Die Corona-Krise hat gezeigt: Die Jungen und der Mittelstand zahlen nicht nur drauf, sie zahlen auch alles. Prekäre Verhältnisse oder gleich gar kein Job für Berufseinsteiger, Einkommensverluste, Bildungslücken wegen geschlossener Schulen, kein Glaube mehr an eine ,sichere Pension’ – die Regierung beerdigt den Generationenvertrag und vergisst komplett auf die jungen Menschen. Es braucht endlich eine Politik mit Zukunft, die auch an Übermorgen denkt.“

Mit all den Maßnahmen der beiden Kurz-Regierungen, wie dem Frühstarterbonus, der abschlagsfreien Frühpension oder diversen Pensionszuckerln, habe sich die Problematik weiter verschlimmert. Loacker: „Es benötigt endlich Beitragswahrheit im Pensionssystem und einen Pensionsautomatismus. Wenn wir wollen, dass auch noch unsere Kinder eine Pension bekommen, werden wir nicht drum herumkommen, das tatsächliche Antrittsalter an das gesetzliche anzupassen. Es kann sich nicht ausgehen, wenn wir immer älter werden, aber früher als vorgesehen in Pension gehen, denn bei durchschnittlich 31 Beitragsjahren ist man im Schnitt 23 Jahre in Pension. Und die Menschen wissen das.“ Die Tatsache, dass der Pensionszuschuss schon bis 2025 um 5,6 Milliarden Euro steigt, zeige, dass JETZT konkrete Schritte gesetzt werden müssen, damit der Sozialstaat nicht zusammenbricht.

Derzeit werden die Pensionen nur zu knapp zwei Dritteln von Beiträgen gedeckt. „Die Regierung muss bei einer Pensionsreform weiter denken, als bis zur nächsten Wahl. Gerade in Krisenzeiten müssen die Menschen mit Vertrauen und Optimismus in die Zukunft schauen können. Das Fundament für die Zukunft muss jetzt gebaut werden. Die Jugend von heute darf nicht nur geschröpft werden, sie verdient ein Pensions- und Sozialsystem, das auch in 50 Jahren noch funktioniert“, so Loacker abschließend.

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