Strolz: „Außer Streit steht, dass in einer liberalen Demokratie öffentliche Mittel für einen öffentlich-rechtlichen Mehrwert zu Verfügung gestellt werden sollen“

Wien (OTS) Nach dem Runden Tisch zur Zukunft des ORF zieht NEOS Klubobmann Matthias Strolz eine vorsichtig positive Bilanz: „Wir haben außer Streit gestellt, dass in einer liberalen Demokratie öffentliche Mittel für einen öffentlich-rechtlichen Mehrwert zur Verfügung gestellt werden sollen. Und wir haben uns darauf geeinigt, dass wir voraussichtlich im Februar ein nächstes Gespräch mit Expert_innen abhalten werden. Als Vertiefungsthema habe ich die Führungsstrukturen des ORF nominiert.“ Der NEOS Einladung zum Runden Tisch folgten ORF Generaldirektor Alexander Wrabetz, der designierte kaufmännische Direktor Andreas Nadler, sowie SPÖ-Mediensprecher Josef Cap, Mediensprecher der Grünen Dieter Brosz und Team Stronach Klubobmann Robert Lugar. „Wir sahen einen ersten guten Austausch, wie der ORF in zehn, 15 Jahren aussehen kann. Einig waren wir darin, dass er nicht mehr so aussehen wird wie heute“, betont Strolz.

„Dass nicht alle Parlamentsparteien zu dem Treffen gekommen sind und damit FPÖ und ÖVP das Gespräch verweigert haben, hat mich überrascht. Ich werde in den bilateralen Austausch mit diesen beiden Parteien gehen. Denn eines ist klar: Die Zukunft des ORF ist und bleibt ein zentrales Politikfeld“, so Strolz. Heute haben erste parteiübergreifende Gespräche begonnen. „Wir haben ein detailliertes Konzept ausgearbeitet. Ich fordere alle anderen Parlamentskräfte auf, ebenfalls ein Konzept auf den Tisch zu legen. Dann können wir über die besten Ideen und Reformkonzepte diskutieren“, so Strolz abschließend.

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