Martina Künsberg Sarre: „Wir brauchen auch im Bildungsbereich einen echten Neustart, statt eines Comebacks zum Status vor Corona.“

Wien (OTS) „Wir NEOS glauben, dass Bildung das Fundament sowie die Start- und Landebahn für ein selbstbestimmtes Leben ist und wünschen uns ein Bildungssystem, das die Herausforderungen der Zukunft erkennt und unseren Kindern den Umgang damit vermittelt. Das wollen wir mit dem Tag der Bildung besonders in den Mittelpunkt stellen“, sagt die NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre.

Künsberg Sarre fordert deshalb auch im Bildungsbereich einen echten Neustart, statt eines Comebacks zum Status vor Corona: „Über ein Jahr bildungstechnischer Ausnahmezustand mit Schullockdowns, Distance learning und Schichtbetrieb hat noch stärker gezeigt, wo es Baustellen gibt. Eine Baustelle ist dabei die Digitalisierung.“ Auch ein aktueller Policy Brief des NEOS Lab zeige, dass es hier gravierenden Aufholbedarf gebe. Es fehlen immer noch Internetzugänge in allen Schulklassen. Auch Fortbildungen für Lehrkräfte im digitalen Bereich werden viel zu wenig genutzt – das zeigt sich auch im EU-Vergleich.“

NEOS haben deshalb einen digitalen Fitnessplan für das Bildungssystem vorgestellt: „So wie man im Fitnessstudio wissen muss, wie die Geräte zu verwenden sind und welches Gerät mir in welchem Bereich am besten hilft, müssen auch die Schülerinnen und Schüler, aber vor allem auch die Lehrerinnen und Lehrer ans Thema Digitalisierung und Didaktik herangeführt werden. Die digitale Kompetenz muss lern- und messbar werden, darüber hinaus muss es verpflichtende Fortbildungen zum Thema Digitalisierung geben. Digitalisierung braucht auch Raum, also neue Raumkonzepte sowie neue Unterrichtsformen. Bei Schulneubauten müssen etwa neue Lernsettings bei der Planung mitberücksichtigt werden. Und den Schulen muss endlich digitales Werkzeug in die Hand gegeben werden – dabei spielt der Breitbandausbau und die Versorgung mit Endgeräten eine wichtige Rolle“, so die NEOS-Bildungssprecherin.

Wiens Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr betont die Investitionen, die die Stadt in nächster Zeit im Bereich der Digitalisierung tätigt: „Wien investiert in den nächsten Jahren 40 Millionen Euro in eine echte Digitalisierungsoffensive, die flächendeckendes, hochwertiges W-LAN an den Wiener Bildungseinrichtungen, die Anschaffung von neuen technischen Geräten sowie die Implementierung von neuen Tools, die den Unterricht an Wiens Schulen in Zukunft moderner machen werden, inkludiert. Ziel ist es, die Digitalisierung als Chance für bessere Bildung zu sehen und die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen!“

Auch Bildungsexperte Dr. Christopher Hanzl, von der FH Campus Wien, fordert zudem: „Digitalisierung von Bildungsprozessen bedeutet, dass die Didaktik die Technik treiben muss und nicht umgekehrt. Konkret müssen didaktische Modelle wie z.B. der ‚Flipped Classroom‘ zum Einsatz kommen, um Lehr- und Lernprozesse, im Sinne der Kompetenzorientierung, neu und ergebnisorientiert zu gestalten.“

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