Sepp Schellhorn: „Warten wir nicht länger, handeln wir jetzt – damit den Menschen mehr Geld zum Leben im Börserl bleibt“

Wien (OTS) Der 15. August ist ein Trauertag für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Denn erst mit dem heutigen Tax Freedom Day arbeitet der durchschnittliche Steuerzahler in die eigene Tasche – und damit noch später als im Vorjahr. „In kaum einem anderen Land muss ein Durchschnittsverdiener so lange arbeiten, bis er die gesamten Steuern und Zwangsabgaben abgegolten hat – und das obwohl die Einnahmen für den Staat munter sprudeln“, kommentiert NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn. Es könne nicht sein, dass die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler mehr als die Hälfte des Jahres für einen überdimensionierten und unbeweglichen Staatsapparat arbeiten müssen. „Trotz dieses Ungleichgewichts bleiben SPÖ und ÖVP schon viel zu lange vollkommen untätig. Die ÖVP etwa ist nun schon seit über 30 Jahren durchgehend in der Regierung und hat noch keine echte Initiative für Entlastungen gesetzt. Große Versprechungen über Steuersenkungen kommen stets nur kurz vor den Wahlen – danach passiert wie immer nichts“, zeigt sich Schellhorn verärgert.

Ziel muss spürbare Entlastung für alle sein

NEOS fordern eine Senkung der Abgabenquote auf unter 40 Prozent, von der auch alle Unternehmer_innen profitieren müssen – damit diese wiederum mehr Arbeitsplätze schaffen können. „Dafür braucht es endlich eine Senkung der Lohnnebenkosten! Nur eine umfassende Reduktion der Kosten des Faktors Arbeit kann eine Trendwende am Arbeitsmarkt herbeiführen, die wir brauchen, um Bildungs-, Gesundheits- und Pensionssysteme generationengerecht aufzustellen“, zeigt der NEOS-Wirtschaftssprecher auf. Dass dies bisher noch nicht geschehen sei und die Steuern in Österreich so hoch sind wie kaum sonst wo in Europa, ist allein der SPÖVP-Regierung zu verdanken.

NEOS präsentieren neues Steuerreform-Konzepz

Generelles Ziel müsse es sein, dass es zu einer spürbaren Entlastung für alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler kommt. NEOS präsentieren daher demnächst ein überarbeitetes und umfassendes Steuerreform-Konzept, welches eine mutige Neuordnung des Systems entwirft und detailliert vorrechnet. „Dazu gehört die sofortige Abschaffung der Kalten Progression genauso, wie eine deutliche Senkung der Lohnnebenkosten“, zeigt Schellhorn auf. Zudem müsse die Bürokratie zurückgestutzt, der Förderdschungel ausgeforstet und die Bundesländer in die Verantwortung genommen werden. „Warten wir nicht länger, handeln wir jetzt – damit den Menschen mehr Geld zum Leben im Börserl bleibt,“ fordert Schellhorn abschließend.

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