Wien (OTS) “Es ist wichtig und richtig, Impftermine für Schwangere freizugeben und diese zu priorisieren, der aktuelle Erkenntnisstand spricht dafür. Schwangere haben zwar kein erhöhtes Infektionsrisiko, Studien zeigen jedoch, dass das Risiko eines schweren Erkrankungsverlaufs und die Notwendigkeit einer intensivmedizinischen Behandlung im Vergleich zu nicht-schwangeren Frauen deutlich erhöht ist. Es besteht auch ein erhöhtes Risiko für Frühgeburten und wir müssen hier für den bestmöglichen Schutz sorgen”, so Barbara Neßler, Familiensprecherin der Grünen, zur Aktualisierung der Impfempfehlung des Nationalen Impfgremiums und der Aufnahme in die Risikogruppe.

“Sowohl die Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe als auch viele internationale Fachgesellschaften und die WHO fordern eine Freigabe. Es ist aber ganz klar, dass bei Schwangeren nochmals ein anderes Maß an Sicherheit gilt und eine individuelle Aufklärung erfolgen muss. Es gibt mittlerweile Daten zu mRNA-Impfstoffen, die keine Auffälligkeiten erkennen lassen und daher für diesen Bereich verwendet werden sollten. Die Bundesländer sind nun gefordert, den Schwangeren so schnell wie möglich Impftermine anzubieten, damit jene, die eine Impfung wollen, geschützt werden“, führt Neßler weiter aus.

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