Grüne: Kampf gegen Klimakrise zentrales Anliegen der Jugend und historische Verantwortung der Entscheidungsträger*innen

Wien (OTS) „Unsere Jugend und alle nachfolgenden Generationen haben ein Recht darauf, dass wir ihnen einen lebenswerten Planeten überlassen und keinen rauchenden Schrotthaufen. Gerade am Internationalen Tag der Jugend sollten wir uns daher einmal mehr in Erinnerung rufen: Es gibt keinen ‚Planet B‘. Unsere Lebensgrundlage zu erhalten bedeutet aber nicht, dass man zurück in die ‚Steinzeit‘ muss“, sagt Barbara Neßler, Jugendsprecherin der Grünen. „Ändern wir nichts, ändert sich alles, wie der aktuelle IPCC-Report diese Woche eindringlich aufs Neue gezeigt hat. Jetzt haben wir unsere Zukunft noch selbst in der Hand, um die Folgen der Klimakrise zu minimieren,“ sagt Klimaschutzsprecher der Grünen, Lukas Hammer.

Neßler sieht hier auch einen klaren Auftrag der Jugend an die Politik. „Laut einer repräsentativen Befragung von SOS-Kinderdorf ist der Klimawandel trotz der Corona-Krise die größte Zukunftssorge der Jugend. 85 Prozent der Jugendlichen finden, wir sind drauf und dran, unseren Planeten zu zerstören und das sollte die gesamte Bundesregierung ernst nehmen“, sagt Neßler. In Hinblick auf die von Jugendlichen getragene Klimabewegung meint sie: „Fridays for Future haben die Klimadebatte zu Recht in den Mittelpunkt des Diskurses gerückt, die Covid-Krise hat hier jedoch vieles überlagert. Während es für das Virus nun eine Impfung gibt, hat die Klimakrise diesen Sommer mit Überflutungen, Dürren und Waldbränden aufgezeigt, wo die Probleme der nächsten Jahrzehnte liegen und dass hier ein entschlossenes und schnelles Gegensteuern notwendig ist.“

“Die Botschaft des IPCC-Bericht ist klar: Das Zeitfenster in dem wir eine Klimakatastrophe noch verhindern können schließt sich in nur wenigen Jahren. Verpassen wir es, werden Kippunkte in unserem Klimasystem überschritten und nachfolgende Generation haben keine Chance mehr, eine weitere Erhitzung auch mit drastischen Maßnahmen aufzuhalten. Die Klimaschutzpolitik der nächsten Jahre wird das Schicksal sämtlicher nachfolgender Generationen bestimmen. Das ist die historische Verantwortung aller Entscheidungsträger*innen”, sagt Hammer.

„Mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG), dem Rekordbudget für Klimaschutz und Bahnausbau inklusive Ausweitung der Nachtzugverbindung und der Evaluierung sämtlicher Neubauprojekte des ASFINAG Bauprogramms durch Klimaschutzministerin Gewessler sind schon große Erfolge im Kampf gegen die Klimakrise zu verzeichnen. Wichtig ist jetzt, dass wir so rasch wie möglich das Herzstück, die öko-soziale Steuerreform umsetzen, um eine neue Fairness in diesem Land schaffen. Im Sinne der Jugend muss nun die Wende herbeigeführt werden, denn wenn das nicht gelingt, werden wir uns eines Tages tatsächlich in die ‚Steinzeit‘ zurückwünschen“, sind sich Neßler und Hammer einig.

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