Am 27. April um 22.35 Uhr in ORF 2; danach: Doku über das „Älter werden“ und Komödie „Chuzpe – Nicht von dieser Welt“ mit Dieter Hallervorden

Wien (OTS) Eine unerwartete Diagnose, ein plötzlicher Jobverlust, die Erkrankung eines Kindes – Schicksalsschläge können zu persönlichen Krisen führen. Jede und jeder handelt anders in diesen unsicheren Zeiten. Neben den Schwierigkeiten tragen diese Krisen auch das Potenzial, neue Wege einzuschlagen. Diese Lösungen können wiederum anderen Menschen Mut machen und eine positive Sicht aufs Leben aufzeigen. Einige dieser Geschichten werden in Andrea Eders „kreuz und quer“-Film „Leben mit der Unsicherheit“ am Dienstag, dem 27. April 2021, um 22.25 Uhr in ORF 2 erzählt.
Um 23.10 Uhr folgt Karoline Thalers Film „Älter werden“, danach steht die Komödie „Chuzpe – Nicht von dieser Welt“ (23.55 Uhr) auf dem Programm: In der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Lily Brett bringt Dieter Hallervorden als rüstiger Witwer Edek seine gluckenhafte Tochter Ruth mit seiner unbändigen Lebenslust auf hinreißend-humorvolle Weise komplett aus dem Gleichgewicht.

„Leben mit der Unsicherheit“ – Ein Film von Andrea Eder

Die Immobilienmaklerin Andrea Salzmann verlor ihre Tochter durch einen Gehirntumor. Aufgrund dieser Erfahrung gründet sie den Verein „BON Surprise“, der schwerstkranken Kindern und deren Familien auf Empfehlung des Allgemeinen Krankenhauses Wien temporär und kostenfrei pflegegerechte Appartements zur Verfügung stellt.

Armin Schwaiger musste seine erfolgreiche Karriere als professioneller DJ aufgeben und fing wieder an, seinen Lehrberuf Zimmermann auszuüben: „Für mich war es in der Hinsicht eine Chance – nein, man muss sagen, ich wurde gezwungen, die Chance zu nutzen, und ich habe sie genutzt.“

Psychologin Johanna Gerngroß sieht die gefühlte aufgebaute Sicherheit als Illusion: „Wir tun zwar so, als wüssten wir, wie die nächsten Jahre, als wüssten wir auch, wie die nächsten Tage ausschauen. In Wirklichkeit ist das aber nur sehr bedingt so.“

Unternehmer Gregor Demblin wachte nach einem Sprung ins Meer im Krankenhaus auf und war querschnittgelähmt, doch seinen Mut und seine Entschlossenheit hat er beibehalten: „Ich bin davon überzeugt, dass man im Leben fast alles erreichen kann und dass kein Traum zu groß ist, um es nicht wenigstens zu probieren.“

Die Pfarrerin der lutherischen Stadtgemeinde Wien, Julia Schnizlein, musste lernen damit zurechtzukommen, dass ihre zweite Tochter von Geburt an einen Herzfehler hat: „Wir müssen einfach zulassen, dass nicht alles im Leben immer gut läuft. Wir müssen auch das Gefühl zulassen, dass nicht immer alles in unseren Händen liegt, dass nicht alles von uns machbar ist.“

Auch der Psychotherapeut Alexander Vesely sieht in Krisen ein Entwicklungspotenzial: „Was im Moment vollkommen sinnlos erscheint, kann im Nachhinein noch zu etwas Sinnvollem gemacht werden. Es kommt auf uns an. Also wir machen aus der Krise eine Chance. Jedes Individuum hat die Freiheit, eine Krise in eine Chance zu verwandeln.“

„Älter werden“ – Ein Film von Karoline Thaler

Kein anderes Lebewesen hat seine Lebenserwartung in so kurzer Zeit um so viele Jahre verlängert wie der Mensch. Wer heute pensioniert wird, hat im Schnitt noch zehn gesunde Jahre vor sich. In kürzester Zeit hat sich ein völlig neuer Lebensabschnitt in den kollektiven Lebenslauf des Westens geschoben. Über das Älterwerden und Altwerden machen sich auch schon junge Menschen Gedanken. Der Film porträtiert Menschen, die sich Gedanken über das Älterwerden machen und ihren Blick dahingehend schärfen, was „gutes und glückliches“ Älterwerden ausmachen könnte.

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