Wien (OTS) Ziel der neuen Initiative ist, das Tabu rund um das Thema Einsamkeit zu brechen und einen gesellschaftlichen Wandel zu ermöglichen. Sie soll österreichweit in einer breiten Öffentlichkeit Unterstützung für Maßnahmen gegen Einsamkeit leisten und als Gesellschaft Verantwortung für das Leiden an Einsamkeit übernehmen. „Einsamkeit schadet unserer Gesundheit, verstärkt Armut und Arbeitslosigkeit, sie verhindert gesellschaftliche Teilhabe und schwächt unsere Demokratie“, bekräftigt Social City Projektkoordinator Johannes Gorbach.

Wissenstransfer erzeugt Impact. Die neue Plattform soll den Austausch und die Verbreitung von Wissen über das Thema Einsamkeit sowie ihre gesellschaftliche Bedeutung verstärken. Dem wird unter anderem gemeinsam mit der Wiener Zeitung als Medienpartner nachgegangen, wozu eine Diskussionsreihe gestartet wurde. „Mit der neuen Reihe wollen wir dem Tabuthema Einsamkeit proaktiv und partizipativ entgegentreten. Ziel dabei ist, dass anerkannte Expert*innen die Thematik am Podium und danach interaktiv mit dem Publikum diskutieren, machbare Lösungsansätze skizzieren sowie mögliche Reparaturmechanismen wecken“, bestärkt Martin Fleischhacker, Geschäftsführer der Wiener Zeitung.

Aufmerksamkeit & Sichtbarkeit. Die COVID-19-Krise hat soziale Isolation und Einsamkeit ins Zentrum der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit katapultiert, wie Bundesminister Rudolf Anschober im Zuge der Social City Wien Kampagne #LauteStimmenGegenEinsamkeit betonte. Die Etablierung einer Plattform folgt nun auf die erfolgreiche Kampagne und wird zahlreiche Initiativen und Wissensbestände zu diesem Querschnittsthema bündeln und konkrete Hilfsangebote für Betroffene abrufbar machen.

Die Initiatorinnen. Zwei anerkannte Expertinnen stehen hinter der Initiative. Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Karin Gutiérrez-Lobos, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie und DSAin Anita Bauer Geschäftsführerin des Fonds Soziales Wien. Ihre Motivation ist, mit der neuen Plattform die Bewusstseinsbildung durch gezielte Öffentlichkeits- und Medienarbeit zu intensivieren und konkrete Lösungsansätze zu fördern. „Selbstgewähltes Alleinsein ist kein Problem. Zum Problem wird Einsamkeit, wenn man darunter leidet und man das Gefühl hat, dass etwas mit den eigenen Sozialkontakten nicht stimmt“, erklärt Prof.in Dr.in Karin Gutiérrez-Lobos. Wirft man aber einen genaueren Blick auf das Gesamtbild Österreich wird klar, dass viele Menschen bereits etwas gegen Vereinsamung tun. Das bekräftigt auch Anita Bauer anhand der vielfältigen Angebote des Fonds Soziales Wien: „Wien hat ein ausgezeichnetes Netz an sozialen Dienstleistungen und ehrenamtlichem Engagement. Die Frage ist jedoch: Wie erreichen wir die Menschen, die an Einsamkeit leiden? Wie können wir sie über Handlungsmöglichkeiten und Hilfsangebote informieren?“

Innovationsgrad der Initiative. Die Social City Wien und ihre Partner*innen laden ab sofort alle interessierten Menschen zum Austausch und Aktivwerden gegen Einsamkeit ein. Die Vielfalt der involvierten Bereiche, wie Pflege, Gesundheit, Soziales, Zivilgesellschaft, Politik, NGOs und Unternehmen zeigen den hohen Innovationsgrad der Initiative. Begeistert zeigt sich auch der langjährige Partner der Social City Wien, Robert Gulla von der Lukoil Holding: „Einsamkeit ist für Betroffene ohne Unterstützung oft nur schwer auflösbar. Es liegt in unserer Verantwortung dieses Thema nicht zu tabuisiere und all jene zu unterstützen, die es gerade jetzt in der Corona-Zeit am schwersten haben.“

Rückfragen & Kontakt:

Johannes Gorbach
Projektkoordination Plattform gegen Einsamkeit
Social City Wien
Tel. +43 676 753 4469
johannes.gorbach@socialcity.at

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