Ende eines absoluten Erfolgsmodells besiegelt – Eigentum wird in Wien im Keim erstickt – Transparente Vergaberichtlinien gefordert

Wien (OTS) Der Kleingarten war für viele Menschen eine der letzten Möglichkeiten auf leistbares Eigentum in Wien. Die Stadtregierung hat mit dem gestrigen Beschluss im Gemeinderat diese Möglichkeit ein für alle Mal genommen. „Die Stadtregierung hat damit den Traum vieler Menschen und Familien zerstört“, so Wohnbausprecher Peter Sittler. Seitens der Stadt werde ohne Vorwarnung in die bisherigen Rechte der Pächterinnen und Pächter eingegriffen, das könne nicht der richtige Weg sein. „Die Chance auf leistbares Eigentum wird in dieser Stadt im Keim erstickt“, so Sittler und weiter: „Die hohe Zahl an verkauften Kleingärten zeigt, dass es ein absolutes Erfolgsmodell war, welches nun Geschichte ist.“

Die neue Volkspartei trete klar für die Förderung vom leistbaren Eigenheim ein. Mit einer Eigentumsquote von nur 19 Prozent sei Wien in Österreich jedoch Schlusslicht. Für Stadträtin Isabelle Jungnickel ist klar: „Hier haben wir haben Aufholbedarf und wissen, dass die Mehrheit der Bevölkerung im Eigentum leben und wohnen will, wenn es leistbar ist. Auch diese Wiener Stadtregierung tut hier aber wieder nichts. Da ist in den letzten Jahren in Wien viel schiefgelaufen“, so Stadträtin Isabelle Jungnickel weiter. Die Stadtregierung sei hier gefordert, Eigentum auch weiterhin zu ermöglichen, um Wohnen und Leben in Wien wieder leistbar zu machen.

Für Gemeinderätin Sabine Schwarz treffe dies vor allem junge Familien hart: „Seit jeher leisten Kleingärten einen wesentlichen Beitrag zur Eigentumsschaffung in Wien. Die grünen Oasen haben sich über die Jahre hin zu wichtigem Wohnraum gerade auch für junge Familien entwickelt und waren eine der letzten Chancen, den Traum von einem Haus mit Garten zu realisieren. Diesen Traum hat die Stadtregierung nun platzen lassen.“

Eine Frage, die sich jedenfalls stellt, ist jene, wie Bewerberinnen und Bewerber zu einem Kleingarten kommen. „Die Kriterien der Vergabe wurden bisher von der Stadt Wien nicht transparent geregelt. Auch die Anmeldung für das Interesse für eine Parzelle muss bei jedem einzelnen Kleingartenverein erfolgen. „Wenn schon die Möglichkeit genommen wird, sich langfristig leistbares Eigentum zu kaufen, muss hier Transparenz rein. Wir fordern die Stadtregierung auf, eine zentrale Anmeldestelle und transparente Vergabekriterien für neue Kleingärten zu schaffen“, so Sittler abschließend.

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