Eine repräsentative Umfrage der Prognoseplattform Prediki ergab, dass nur noch 17% der österreichischen Bevölkerung mit der Arbeit von Regierung und Parlament zufrieden sind.

Wien (OTS) Eine repräsentative Umfrage der Prognoseplattform Prediki ergab, dass nur noch 17% der österreichischen Bevölkerung mit der Arbeit von Regierung und Parlament zufrieden sind. Sehr zufrieden sind davon gar nur noch ein Prozent. Hingegen sind 60% unzufrieden oder sehr unzufrieden. Damit kommen inzwischen fast vier unzufriedene Österreicher auf einen zufriedenen, im Juni 2015 fand eine IMAS Studie noch zwei unzufriedene pro zufriedenem Österreicher.

Keine Verbesserung zu erwarten
Nach einer kurzfristig besseren Stimmung in den ersten Monaten nach der Wahl erwarten die Befragten bereits für Oktober 2018, also ein Jahr nach der nächsten Nationalratswahl, wieder ein ähnlich hohes Maß an politischer Unzufriedenheit.

Hauptgrund für die Unzufriedenheit der Österreicher ist die Erwartung, dass auch bei geänderten Machtverhältnissen im Nationalrat “Alles beim Alten” bleiben wird.

Die üblichen Wahlversprechen wirken kurzfristig positiv, werden dann aber selten umgesetzt. Fortgesetzter “Parteienstreit statt Sacharbeit” sowie die Erwartung von neuen Belastungen für die Bevölkerung führt zu einem weiteren Anstieg der Frustration.

Diese Unzufriedenheit besteht trotz des Bewusstseins, dass Österreich im internationalen Vergleich relativ gut dasteht. Die Befragten erwarten eine höhere Zufriedenheit bzw. Eine Umkehrung des Trends, würde den Bürgern mehr sinnvolles Engagement ermöglicht. Positive Impulse könnten allenfalls auch von neuen Bewegungen in der österreichischen Politik ausgehen.
Wer ist am unzufriedensten?
Aufgeschlüsselt nach dem Wahlverhalten von 2013 sind SPÖ-Wähler und Nichtwähler derzeit am zufriedensten mit der Regierung, FPÖ und FRANK-Wähler am unzufriedensten.

Bei der Zufriedenheit mit der selbst gewählten Partei stellt sich das Bild fast diametral dar. Protestwähler der Anti-System Parteien, allen voran FPÖ- und KPÖ-Wähler, sind mit ihren eigenen Parteien eher zufrieden. Nicht überraschend sind FRANK- und BZÖ-Wähler mit ihren Gruppierungen am unzufriedensten.
Viele noch unentschlossen
Das Potenzial für wahlwerbende Listen ist derzeit mit 35,4% der Wählerschaft zu beziffern. Davon sind 10,4% noch weitgehend unentschieden, ob und wie sie wählen werden. Weitere 24,7% geben an, in Ihrer Absicht noch nicht gefestigt zu sein.

Zur Studie:
Die dargestellten Daten zur aktuellen politischen Zufriedenheit in Österreich sind dem allgemeinen Teil einer Studie über das voraussichtliche Wahlverhalten bei den Nationalratswahlen 2017 am 15. Oktober 2017 entnommen. Befragt wurde eine repräsentative Stichprobe von 1.000 Österreicherinnen und Österreichern vom 21. bis 30. Juni 2017.

Über Prediki:
Prediki ist eine weltweit tätige Internet-Plattform for Zukunfts- und Meinungsforschung mit Sitz in Wien, sowie Büros in Deutschland und den USA. Eine Kombination von Prognosemarkt- und Textanalyse-Technologien, Gamifizierung und Crowdsourcing ermittelt mit hoher Zuverlässigkeit die Erfolgschancen und Verbesserungspotenziale von unternehmerischen und politischen Initiativen.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Hubertus Hofkirchner
+436506502012
info@prediki.com



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.