Ausgabe vom 14. Dezember 2016

Linz (OTS) Traditionell erwähnt LH Josef Pühringer am Ende seiner Budgetrede jene, „denen ich als Finanzreferent zu Dank verpflichtet bin“. Und ebenso traditionell stehen für ihn dabei „an erster Stelle natürlich die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, denn wir haben nur ihr Geld zu Verfügung“.
Dass in Oberösterreich mit diesem Geld sehr sorgsam umgegangen wird, zeigt sich nicht nur am Voranschlag 2017, der so manchen Unkenrufern zum Trotz die weitere Gesundung der Landesfinanzen ausweist — etwa, wenn die tatsächliche Neuverschuldung auf 7,5 Millionen Euro sinkt. Vielmehr wird dieser sorgsame Umgang mit dem der Politik anvertrauten Steuergeld der Bürger erst wirklich deutlich, wenn man den Blick über die oberösterreichischen Landesgrenzen wirft. Die Bundeshauptstadt Wien lädt ihren Bürgern mit dem Budget 2017 weitere 569 Millionen Euro in den ohnehin schon prallvollen Schuldenrucksack, um gleichzeitig mit dem ebenfalls roten Burgenland bei den Ausgaben im Behindertenbereich (Chancengleichheit) am unteren Ende der Skala zu rangieren. Mit anderen Worten: Wer tatsächlich Wert auf eine faktenorientierte Politik legt, kann Oberösterreich nur sehr schwer schlecht reden. Im Gegenteil: Es gibt Grund genug für jenen Optimismus, den es auch braucht, um den immer noch herrschenden Zukunftspessimismus zu vertreiben. Gerade dafür ist das Geld der Steuerzahler bestens angelegt.

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