Ausgabe vom 12. November 2016

Linz (OTS) Es ist ein in uns Menschen offenbar tief verwurzeltes Bedürfnis, Dinge im Voraus wissen und damit vorhersehen zu wollen. Das zeigt sich auch vor Wahlen ganz deutlich. Höchst interessiert schaut die große Mehrheit auf Umfragen im Vorfeld der Urnengänge und selbst am Wahltag fällt das Warten bis zum offiziellen Verlautbaren des Ergebnisses so schwer, dass man auf Nachwahlbefragungen und Hochrechnungen schielt, in der Hoffnung, den entscheidenden Informationsvorsprung zu gewinnen.
Das Problem bei alledem hat sich jedoch sowohl hierzulande bei der Bundespräsidenten-Stichwahl als auch in den USA bei der Präsidentschaftswahl gezeigt: Umfrageergebnisse können so richtig falsch liegen, gerade dann, wenn das tatsächliche Ergebnis knapp ausfällt.
Zuletzt stürzten sich manche Auguren auf die Frage, wem der Überraschungssieg Donald Trumps in den USA wohl bei der kommenden Bundespräsidenten-Stichwahl in der Alpenrepublik helfen würde. Die wenig überraschende Conclusio der Antworten in aller Kürze: Könnte Hofer helfen, vielleicht aber auch Van der Bellen. So weit, so gut. Nehmen wir zur Kenntnis, dass in die Zukunft zu schauen noch niemandem so richtig verlässlich gelungen ist. Um eine Wahl im Sinne der eigenen Präferenz zu beeinflussen, ist der einfachste Weg — wenig überraschend — immer noch der beste: Man soll zur Wahl gehen und seine Stimme abgeben.

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