Ausgabe vom 16. Juli 2018

Linz (OTS) Bergauf geht es mit Sebastian Kurz nicht nur bei seiner Sommer-Wandertour, die übrigens am 25. August in Oberösterreich auf den Kasberg führt, sondern auch für dessen ÖVP, die in jüngsten Umfragen konstant auf Platz eins liegt, mit Tendenz nach oben. Dahinter rangelt die SPÖ mit der FPÖ um Rang zwei.
So falsch kann es also nicht sein, wenn man seine Versprechen aus dem Wahlkampf einlöst – Stichworte: beschleunigte Asylverfahren, geordnete Migration, rigoroser Schutz der EU-Außengrenzen, Vereinfachung sowie
ö-weite Angleichung der Leistungen in der Sozialversicherung oder zuletzt die Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Die öffentliche Meinung steht hinter dem türkis-blauen Regierungsprogramm.
An diesem Stimmungsbild beißt sich zur Zeit die Opposition die Zähne aus, obwohl der abgewählte Kanzler Christian Kern verstärkt seine Soldaten in Gestalt der roten Gewerkschafter ausschickt, um diese vermeintlichen Aufreger zu bekämpfen.
Auffällig ist, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Als die flexiblen Arbeitszeiten noch in Kerns Plan A festgeschrieben waren, gab es keinen Aufschrei. Jetzt, wo diese Notwendigkeit von der Kurz-Regierung umgesetzt wird, soll plötzlich Feuer am Dach sein. Es wird spannend zu beobachten, was passiert, wenn sich die gewerkschaftlich gesteuerte Rebellion mitsamt Betriebsversammlungen als Sturm im Wasserglas entpuppt, weil allzu voreilig aufgebauscht.

Rückfragen & Kontakt:

Neues Volksblatt, Chefredaktion
0732/7606 DW 782
politik@volksblatt.at
http://www.volksblatt.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.