Ausgabe vom 17. August

Linz (OTS) Nicht schon wieder! Nach dem Desaster um die Linzer Eisenbahnbrücke müssen die staugeplagten Pendler einen weiteren Schlag hinnehmen. Anders jedoch als bei der von einer Minderheit betriebenen Verzögerung des Westrings liegt hier glattes Polit-Versagen vor. Anstatt ein Widmungsverfahren einzuleiten und damit den gesetzeskonformen Zustand herzustellen, wollen Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) und Verkehrsreferent Markus Hein (FPÖ) nun das Parken am Urfahraner Jahrmarktgelände ab Herbst verbieten.
Viel spricht dafür, dass es sich bei dieser Entscheidung – wie von den Pendlervertretern vermutet – um eine Trotzreaktion von Rot-Blau handelt, weil es gegen die geplante Vergebührung der Parkfläche ohne ausreichende Alternativen wie Park & Ride-Plätze, etc. massiven Widerstand gibt.
Von gegenseitigen Schuldzuweisungen haben die Betroffenen aber nichts, für sie geht es einzig und allein um Lösungen, wie sie möglichst rasch zu ihrem Arbeitsplatz in Linz kommen. Bedauerlich ist in diesem Zusammenhang, dass Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) im Zusammenhang mit der Urfahrmarkt-Problematik stets von einem Linzer Thema spricht. Bei der geplant gewesenen Vergebührung mag das ja noch zugetroffen haben, aber bei einer Sperre des ganzes Areals gibt es Auswirkungen über die Landeshauptstadt hinaus.

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