Pressekonferenz mit Vorstand Froschauer, Maestro Thielemann, GF Bladerer und ORF-Generaldirektor Wrabetz

Wien (OTS) Zum 61. Mal überträgt der ORF das weltberühmte „Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker“ im Fernsehen – am 1. Jänner 2019, live um 11.15 Uhr in ORF 2 (und Ö1), ist es wieder soweit. Insgesamt 14 ORF-Kameras werden aus dem prachtvollen Goldenen Saal des Wiener Musikvereins brillante HD-Bilder des „Konzerts der Konzerte“, erstmals unter der Leitung von Stardirigent Christian Thielemann, rund um den Globus senden. Für die Regie der ORF-Produktion zeichnet zum zweiten Mal Henning Kasten verantwortlich. Der weltweit erfolgreichste Klassikevent, der 2019 zum 79. Mal stattfindet, war zuletzt in 95 Ländern auf fünf Kontinenten zu sehen. Im Rahmen der jährlichen Pressekonferenz präsentierte Dirigent Christian Thielemann mit Philharmoniker-Vorstand Daniel Froschauer, Philharmoniker-Geschäftsführer Michael Bladerer und ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz am Podium heute, am Freitag, dem 28. Dezember 2018, das Programm des bisher 79. Neujahrskonzerts sowie die weiteren Details zur ORF-Übertragung.

Dirigent Christian Thielemann: „Es ist gut, dass es ein paar Jahre gedauert hat, bis ich am Dirigentenpult des Neujahrskonzerts stehe. Denn in der Zwischenzeit konnte ich die Philharmoniker sehr gut kennenlernen. Das ermöglicht es, ganz in die Tiefe zu gehen und auch die kleinsten Nuancen zu erarbeiten, die dieses Orchester in seiner ureigensten Art anbietet. Ich freue mich sehr drauf und das wichtigste ist, dass alle eine gelöste Stimmung haben.“

Vorstand der Wiener Philharmoniker Daniel Froschauer: „Ich habe den schönsten Beruf, den man nur haben kann. Ich freue mich von Herzen auf dieses Neujahrskonzert, das ein ganz besonderes werden wird. Als Schwerpunkte der Programmgestaltung haben wir 150 Jahre Wiener Staatsoper und 150 Jahre Handelsbeziehungen zu Japan. Die Zusammenarbeit mit dem ORF könnte nicht besser sein. Und die Bilder sind wirklich jedes Jahr ein Traum. Sie transportieren Liebe in die Welt – und das ist uns sehr wichtig“ und weiter: „Wir spenden heuer wieder 100.000 Euro von den Einnahmen – 75.000 davon gehen an Licht ins Dunkel und 25.000 an Amnesty international.“

Geschäftsführer der Wiener Philharmoniker Michael Bladerer nutzte die Pressekonferenz für eine ganz besondere Ankündigung: „Wir gründen mit 1. September 2019 eine Orchesterakademie und sind gerade mitten in den Vorbereitungen.“

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Das Neujahrskonzert zu übertragen ist das Wunderbarste, was ein Fernsehmacher erleben kann. Es ist das größte Fernseh-Live-Ereignis außerhalb der Sportwelt, das diesmal von mehr als 90 Ländern übertragen wird. Es vereint Menschen, die die Liebe zur Musik haben und das beste Orchester im schönsten Saal der Welt erleben. Wir werden es auf technisch höchstem Niveau in die besten TV-Bilder umzusetzen. Ich bin mir sicher, dass dieser Event einmal mehr ein brillantes und herausragendes Seh- und Hörvergnügen für das heimische und internationale TV-Publikum sein wird. Als öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist es für uns Pflicht und Ehre, diese gewaltige Liebeserklärung der Philharmoniker an die Menschheit in die Welt zu tragen. Das Konzert der Konzerte wird auch 2019 ein bedeutendes Stück österreichischer Identität international spürbar machen.“

Weitere ORF-Produktionen zum Neujahrskonzert: Auftaktdoku, „Pausenfilm“, zwei Balletteinlagen

Für die ORF-Bildregie der Live-Übertragung des Neujahrskonzerts, die in bewährter Manier ORF-Kulturexpertin Barbara Rett kommentieren wird, zeichnet nach der Premiere 2018 nun zum zweiten Mal Henning Kasten verantwortlich. Auch zwei vom ORF bereits im Sommer produzierte Balletteinlagen des Wiener Staatsballetts hat der deutsche TV-Regisseur zum wiederholten Mal in Szene gesetzt. Zur Einstimmung präsentiert die ORF-2-„matinee“ am 1. Jänner die Doku „Auftakt zum Neujahrskonzert 2019“ (10.40 Uhr) von Thomas Bogensberger, die einen Blick hinter die Kulissen des berühmtesten aller philharmonischen Konzerte wirft und im Rahmen der TV-Dakapotermine in ORF 2 und ORF III noch zwei weitere Male zu sehen sein wird. ORF III zeigt außerdem am Neujahrsabend die Dokumentation „Best of Neujahrskonzert“ (22.45 Uhr) mit Highlights vergangener Jahrzehnte.

Ballettdebüts: Choreografie von Andrey Kaydanovskiy, Kostümdesign von Arthur Arbesser

Neben Dirigent Christian Thielemann als Neujahrskonzert-Debütant feiern zwei weitere Kreativkünstler ihre Premiere beim Neujahrskonzertballett. Als Choreograf gibt der selbst noch aktive Tänzer Andrey Kaydanovskiy mit Kreationen zum Walzer „Künstlerleben“ von Johann Strauß Sohn sowie zum Csárdás aus dessen einziger Oper „Ritter Pázmán“ seinen Einstand. Die modernen wie edlen Kostüme stammen erstmals aus der Kreativwerkstatt des jungen österreichischen Designers Arthur Arbesser, der beim Großmeister der italienischen Mode Giorgio Armani sein Handwerk erlernt hat.

Felix Breisachs ORF-Konzertfilm zur Pause als Hommage an Wiener Staatsoper

Unter dem Titel „Wiener Staatsoper 1869–2019“ präsentiert der ORF-Film zur Pause des Neujahrskonzerts anlässlich des 150-jährigen Jubiläums einen musikalischen Rundgang durch das weltberühmte Opernhaus. An verschiedenen Schauplätzen im und um das 1869 von Kaiser Franz Joseph I. eröffnete Gebäude musizieren ausgewählte Ensembles der Wiener Philharmoniker sowie Ensemblemitglieder der Staatsoper. Während Camilla Nylund und Adrian Eröd ein Duett aus Johann Strauß’ „Fledermaus“ erarbeiten und im Ballettsaal zu den Klängen von Alexander Glasunows „Raymonda“ geschwitzt wird, fliegen Sopranistin Daniela Fally und Bariton Rafael Fingerlos als Papagena und Papageno mühelos über die Staatsopernbühne. Die liebevolle musikalische Hommage an das Wiener Opernhaus und das Genre Oper an sich setzte Regisseur und Produzent Felix Breisach in Szene.

TV-Konzert-Dakapos in ORF 2, ORF III und 3sat

Wer die Live-Übertragung des Neujahrskonzerts am Vormittag verpasst, hat drei weitere TV-Gelegenheiten, das Ereignis nachzusehen: Schon am 1. Jänner bringt ORF III Kultur und Information im Hauptabend ein Dakapo inklusive „Pausenfilm“ (20.15 Uhr). Dazu gibt es ebenfalls die Doku „Auftakt zum Neujahrskonzert“ (19.40 Uhr) sowie anschließend ein „Best of Neujahrskonzert“ (22.45 Uhr) mit Highlights vergangener Jahrzehnte. ORF 2 zeigt den Top-Event nochmals in der „matinee“ am Dreikönigstag, am Sonntag, dem 6. Jänner (10.00 Uhr) – eingeleitet vom ORF-Film zur Konzertpause (9.05 Uhr) und der Auftakt-Doku, diesmal unter dem Titel „Hinter den Kulissen“ (9.30 Uhr). 3sat sendet das Neujahrskonzert 2019 am Samstag, dem 5. Jänner (20.15 Uhr).

Das Neujahrskonzert 2019 in Ö1: Live-Übertragung und „Intermezzo“ in der Pause

Auch Ö1 überträgt am 1. Jänner 2019 das „Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker“ als traditionelle Jahreseröffnung um 11.15 Uhr live aus dem Wiener Musikverein. In der Konzertpause spricht Judith Hoffmann mit Dirigent Christian Thielemann im „Intermezzo“ um ca. 11.50 Uhr.

Berichterstattung in ORF.at-Netzwerk und ORF TELETEXT, Streaming und VOD in ORF-TVthek

Rund um den Jahreswechsel widmet das ORF.at-Netzwerk dem Neujahrskonzert breiten Raum in der aktuellen Kulturberichterstattung – u. a. berichten news.ORF.at und oe1.ORF.at ausführlich über das berühmteste Konzert der Welt. Auch der ORF TELETEXT informiert umfassend über Programm, Orchester und Dirigent des glanzvollen Ereignisses. Die ORF-TVthek (TVthek.ORF.at) stellt österreichweit einen Live-Stream der TV-Übertragung sowie nachträglich für sieben Tage ein Video-on-Demand bereit. Auf oe1.ORF.at können Musikfans außerdem einen Audio-Stream des Neujahrskonzerts abrufen – live und on demand.

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